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Ralph Hasenhüttl: „Riesige Vorfreude auf die Bundesliga.“

Ralph Hasenhüttl, Chefcoach bei RB Leipzig. Foto: GEPA Pictures - Roger Petzsche

Ralph Hasenhüttl, Chefcoach bei RB Leipzig. Foto: GEPA Pictures – Roger Petzsche

Ralph Hasenhüttl äußert an seinem heutigen 49.Geburtstag im Interview mit der  LVZ „riesige Vorfreude auf die Bundesliga“. Man dürfe sich freuen auf „eine Mannschaft, die mutigen Fußball spielen und immer mit allem, was sie hat, gegen eine eventuelle Überlegenheit des Gegners ankämpfen wird“.

Bevorzugt setzt man dabei auf das 4-2-2-2-System, das die Spieler schon aus der vergangenen Spielzeit kennen. Aber auch ein System mit drei Stürmern, wie man es im Test gegen Turin eine Halbzeit lang spielte, sei möglich.

Im Verhältnis mit seinen Spielern setzt Hasenhüttl auf einen „respektvollen“ Umgang. Die Spieler dürfen „ein gutes Training“ erwarten. Dafür sollen sie „Leidenschaft, Lernwilligkeit und Fleiß“ zurückgeben.

Aus der Vergangenheit hat Ralph Hasenhüttl gelernt, dass man nicht in „Aktionismus“ verfallen und Spieler nicht deswegen aussortieren dürfe, um sich „Reputation zu verschaffen“, wie er es in seiner Anfangszeit bei der Spielvereinigung Unterhaching gemacht hat: „Ich will keinen Spieler verlieren, sondern jeden einzelnen Spieler weiterbringen.“

Ob Ralf Rangnick künftig während der Spiele neben Hasenhüttl auf der Bank Platz nehmen werde, ist noch nicht entschieden. In den letzten Wochen hatte dies Hasenhüttl noch als Wunsch geäußert.

Auch die Kapitänsbinde ist noch nicht vergeben worden. Man wolle diese Entscheidung „so spät wie möglich“ treffen. Bisher war Dominik Kaiser der Kapitän. Auch in dieser Saison ist er wieder Teil des Mannschaftsrats, zu dem auch Fabio Coltorti, Willi Orban, Marvin Compper und Stefan Ilsanker gehören.