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Gladbach-Routinier Jantschke: „Nicht nötig, auf RB Leipzig zu schauen”

Klare Kante: Tony Jantschke (Foto: imago/Team 2)

Es ist in diesen Wochen unter Journalisten ein beliebter Sport, möglichst viele Meinungen über RB Leipzig einzuholen. Nun durfte auch Borussia Mönchengladbachs Routinier Tony Jantschke seine Einstellung zu RB Leipzig kundtun. Erfrischend reflektiert.Im Gespräch mit dem Gladbacher Fanblog MitGedacht nimmt der gebürtige Hoyerswerdaer – einst ausgebildet beim FV Dresden-Nord – eine äußerst reflektierte Haltung ein. Einerseits verteidigt der 26-Jährige RB Leipzig: „Natürlich ist das ein künstlich geschaffenes Produkt. Es ist aber kein Produkt wie in England, wo jemand kommt, drei Jahre Geld reinpulvert und wieder geht. Das Projekt in Leipzig ist nachhaltiger!”

Andererseits ruft Jantschke die Fanszenen dazu auf, sich mehr mit ihren eigenen Vereinen zu beschäftigen, als sich am neuen Konkurrenten abzuarbeiten. „Wir haben hier in Mönchengladbach etwas, das hat Leipzig nicht und wird es vielleicht auch nie haben: Die Tradition”, sagte er. „Warum freut man sich nicht darüber, sondern guckt immer nur auf andere Projekte. Ich verstehe nicht, wieso man nicht einfach eine geile Choreo oder so macht und einen Banner, auf dem steht: „Das ist Tradition!“? Stattdessen werden Bullenköpfe geschmissen.”