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Hitzfeld hätte Embolo lieber in Leipzig gesehen

Trägt aus Sicht von Ottmar Hitzfeld das falsche Trikot: Breel Embolo. Foto: Imago.

Trägt aus Sicht von Ottmar Hitzfeld das falsche Trikot: Breel Embolo. Foto: Imago.

Der ehemalige Coach des FC Bayern München und von Borussia Dortmund hätte das Schweizer Talent Breel Embolo lieber in Leipzig statt bei Schalke 04 gesehen. Das erklärt er in einer Kolumne bei blick.de.

Hintergrund ist nicht etwa Hitzfelds Dortmunder Vergangenheit und eine entsprechende Abneigung gegen Schalke 04, sondern Sorge um die Entwicklung des 19-jährigen. Bei Schalke sei der mediale Druck viel zu groß, der Klub interessiere „ganz Deutschland“. Zudem laste die Ablöse von 30 Millionen Franken auf Embolos Schultern.

Für RB Leipzig hätte laut Ottmar Hitzfeld gesprochen, dass er sich dort in größerer Ruhe hätte entwickeln können, weil Leipzig „nicht im Mittelpunkt des Medieninteresses steht“ und bei schlechten Partien nicht „sofort negative Schlagzeilen“ drohen würden.

Mitte Juni war ziemlich heftig über einen Wechsel des Schweizer Nationalspielers zu RB Leipzig spekuliert worden, bevor die sportliche Leitung bei RB dem Transfer öffentlich eine Absage erteilte und Embolo zu Schalke 04 wechselte. Spekuliert worden war damals, dass Embolo seine Entscheidung für Leipzig zu lange hinauszögerte.