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Bernardo findet seine Leistungen bisher „okay“

Will sich künftig mehr in die Offensive einschalten: Bernardo (Foto: Imago).

Will sich künftig mehr in die Offensive einschalten: Bernardo (Foto: Imago).

Ganz zufrieden zeigt sich Neuzugang Bernardo im Kicker über seine bisherige Zeit bei RB Leipzig. Zwar sei er nur auf ungewohnter Rechtsverteidigerposition zum Einsatz gekommen, aber „für mich ist das die Gelegenheit zu spielen und der Mannschaft zu helfen“.

Bernardo sieht bei sich Qualitäten, die ihm als Außenverteidiger entgegenkommen: „Ich bin schnell und habe die Ausdauer, ständig vor- und zurückzulaufen.“ Probleme habe er allerdings noch mit der rechten Seite: „Als Linksfüßer ist es etwas fremd mit dem rechten Fuß zu spielen. Das Verteidigen ist nicht so schwierig, eher das Offensivspiel.“

Vater von Bernardo als wichtigste Stütze

Unterstützt wurde und wird Bernardo bei seinem Weg von Brasilien über Österreich (wo er vor zehn Monaten hinwechselte) nach Deutschland von seinem Vater: „Er hat die Dinge um den Fußball organisiert. Wir haben jeden Tag Kontakt. Er ist sehr glücklich, dass ich in der Bundesliga spiele.“

Der Ausflug von Bernardos Vater in die Bundesliga war laut Kicker nicht von Erfolg gekrönt. 1991 kam er aus Brasilien zu Bayern München und absolvierte dort nur vier Spiele. Bernardo Junior kann bereits am Sonntag beim VfL Wolfsburg an seinem Vater mit dem fünften Bundesliga-Einsatz im familieninternen Duell vorbeiziehen.

Bernardo mit Respekt vor der Bundesliga

Nach vier Spielen ist der Respekt von Bernardo vor der Bundesliga immer noch groß: „Die technische Qualität ist sehr hoch und es wird intelligent gespielt.“ Mannschaftsorganisation ist deshalb gerade in der Abwehr sehr wichtig: „Wenn nur ein Spieler in der Abwehrkette nicht funktioniert, wirst du sofort bestraft.“

Bernardo Ende August mit Wechsel nach Leipzig

Bernardo war kurz vor Schließen des Transferfensters Ende August von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig gewechselt. Der Wechsel war nicht ganz geräuschlos verlaufen, weil Salzburger Anhänger daraufhin den Ausverkauf ihres Klubs Richtung Leipzig kritisierten. Bernardo selbst hatte bei seiner Vorstellung in Leipzig darauf hingewiesen, dass es alleinig seine Entscheidung war, nach Leipzig zu wechseln und er nicht von Ralf Rangnick zwangsverpflichtet wurde.