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Von Leipzig lernen, heißt für HSV siegen lernen

Kann man dem HSV mit Mitteln von RB Leipzig wieder Luft einhauchen? Foto: Imago.

Kann man dem HSV mit Mitteln von RB Leipzig wieder Luft einhauchen? Foto: Imago.

In Hamburg und nicht nur dort fragt man sich gern, was denn beim HSV eigentlich schieflaufe und wie man es besser machen könne. Der Blog des Hamburger Abendblatts hat nun für sich eine mögliche Antwort gefunden. Von RB Leipzig lernen müsse man.

HSV fehlt ein zentraler Entscheider

Die braucht man zwar nicht leiden zu können, aber wie sie ihr Geld vernünftig und erfolgreich eingesetzt haben, sei für den HSV beispielhaft. Kernvorteil der Leipziger ist, dass man eine vernünftige Entscheidungsstruktur hat: „Sie haben EINEN sportlich verantwortlichen ausgesucht, der eine Philosophie hatte und diese gegen alle Widerstände durchsetzen durfte: Ralf Rangnick.“ Das führe dazu, dass „Leipzig einen langzeitlich funktionierenden, konsequenten Plan hat, den sie umsetzen.“

Transferpolitik von RB Leipzig als Vorbild

Ein weiteres Detail, was man von RB Leipzig lernen könne, sei die Transferpolitik. Es „wurden keine fertigen Holtbys, Ekdals, Adlers und van der Vaarts geholt, sondern junge Talente wie Poulsen, Forsberg, Werner und Klostermann.“

Auch Klaus-Michael Kühne würde die entsprechenden Gelder sicher gern in die Hand nehmen, wenn er dafür auch solche Spieler bekommen würde, so die These des HSV-Blogs. Zudem habe der HSV in den letzten drei Jahren sowieso ähnlich viel Geld für Transferausgaben in die Hand genommen wie RB Leipzig.