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Ralph Hasenhüttl mit Extra-Lob für Naby Keita

Grund zum Feiern: Matchwinner Naby Keita. Foto: Imago.

Grund zum Feiern: Matchwinner Naby Keita. Foto: Imago.

Naby Keita steht auch heute noch im Mittelpunkt des Interesses und des Lobs. Mit zwei Toren und vielen Ballaktionen hatte er entscheidenden Anteil am 3:1 von RB Leipzig gegen Werder Bremen. Dafür wurde er vom Kicker zum Spieler des Spieltags gewählt.

Ralph Hasenhüttl-Lob für Naby Keita

Selbst RB-Trainer Ralph Hasenhüttl lobt seinen Mittelfeldmann in der Mitteldeutschen Zeitung relativ überschwänglich. „Was er am Sonntag gespielt hat, war herausragend. Wenn er mal den Ball am Fuß hat, ist er eine Waffe. Wahnsinn, was er macht.“

Doch nicht nur mit dem Ball sieht Hasenhüttl große Qualitäten bei Naby Keita: „Naby merkt immer mehr, was wir wollen und dass es andere wichtige Dinge gibt, als gut am Ball zu sein. Gegen Bremen hat er unglaublich viele wichtige Bälle gewonnen. Das geht fast ein bisschen unter, aber er war auch gegen den Ball immer präsent, sehr positionstreu, hat sich nie herauslocken lassen.“

Bernardo sieht zukünftigen Weltklassespieler

RB-Außenverteidiger Bernardo sieht in seinem Mannschaftskollegen sogar einen zukünftigen „Weltklassespieler“. „Er hat ein unfassbares Potenzial. Und er ist klar im Kopf“, erklärt der Brasilianer.

Naby Keita sieht sich selbst derweil noch nicht mal bei 100%. In die Bundesliga zu kommen, sei für ihn „ein langer Weg“ gewesen, der „nicht einfach“ war: „Das war jedes Mal ein großer Schritt, um weiter in der Entwicklung zu kommen. Jetzt muss ich mich konzentrieren, um hier den nächsten Schritt zu machen.“

Keita akzeptiert auch Bankplatz

Dabei sieht er sich selbst im Mannschaftsgefüge als normalen Teil und akzeptiert auch, dass er manchmal auf der Bank sitzt. In sechs von acht Spielen durfte Keita bisher auflaufen. Viermal stand er dabei in der Startelf, zweimal spielte er durch.

„Wenn einer auf der Bank sitzt, ist er nicht wütend oder sauer“, erklärt er nun. „Man hofft und drückt die Daumen für denjenigen, der gerade spielt. Es geht darum, dass wir zusammen gewinnen.“

Integration ins Team schreitet voran

Bisher spricht Naby Keita vor allem in der Öffentlichkeit nur französisch. Innerhalb der Mannschaft greift er inzwischen aber verstärkt auch auf deutsch zurück, wie er im Video-Interview auf der Vereinsseite mit Marvin Compper bekennt. Schon bald wolle der 21-Jährige auch sein erstes Interview auf deutsch geben.