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Oliver Mintzlaff: Kritik an RB Leipzig hat etwas Deutsches

Auf dem FAZ-Forum „Football Summit 2017“ sprach Oliver Mintzlaff, Geschäftsführer bei RB Leipzig, über Financial Fairplay, 50+1 und die Stärken und Schwächen der Bundesliga. Die Kritik an seinem Club findet er teilweise überzogen.

Keine Wettbewerbsverzerrung in der Bundesliga

Dabei stellte er angesichts der Kritik, die regelmäßig auf RB Leipzig einprasselt, keinen Sonderstatus des Bundesliganeulings fest. „Die Bundesliga ist kein Hürdenlauf ohne Hürden. Alle haben die gleichen Bedingungen.“ An jegliche Bestimmungen halte man sich bei RB Leipzig. Dabei meinte Mintzlaff sowohl nationale, als auch internationale Regelungen durch DFB, DFL und Uefa. Das Financial Fairplay nehme man entsprechend ernst, wie auch Ralf Rangnick schon betonte. Der ehemalige Bundesligaprofi Marco Bode hatte zuvor bildlich unterstellt, auf vier Bahnen des Hürdenlaufs Bundesliga gebe es keine Hindernisse.

Nur Deutsche fragen, ob Usain Bolt sauber ist

Dass man auf seinen Verein besonders schaue sei auch eine Einstellungssache. „In Deutschland hinterfragen wir alles immer kritisch, wenn jemand wie RB Leipzig etwas gut macht“, so der RB-Geschäftsführer. Darin sah er eine übertrieben kritische und konservative Haltung. Und holte zum Vergleich mit dem Sprintstar der Gegenwart aus. „Die ganze Weltpresse jubelt über Bolts Weltrekorde. Nur die Deutschen fragen, ob er sauber ist.“


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