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Werner über Besiktas: „Nicht besser als Bayern oder Dortmund”

Timo Werner war beim 2:1 (1:0) von RB Leipzig gegen Eintracht Frankfurt wieder einmal einer der Matchwinner. Das 1:0 bereitete der Nationalstürmer für Jean-Kévin Augustin vor, das 2:0 erzielte er selbst. So fährt es sich auch mit breiter Brust nach Istanbul.

Timo Werner über das 2:0: „Ball mit mehr Wucht treffen”

Zwar war der Erfolg ein hart erarbeiteter und in der letzten Viertelstunde der Partie auch höchst wackeliger. Doch generell war Timo Werner zufrieden mit der Leistungssteigerung gegen die Eintracht. Die Führung in der ersten Hälfte bezeichnete er nach der kontrollierten Offensive zu Beginn „dann irgendwann als verdient”.

Und Werners Treffer zum 2:0 (68.), bei dem er aus fast identischer Position wie vor dem 1:0 halbrechts im Strafraum abzog, nannte er den „zweiten Versuch”. Vor dem 1:0 hatte Werner den Ball mit zu wenig Druck getroffen, sodass Keeper Lukas Hradecky mit den Fingerspitzen parieren konnte und der gut postierte Jean-Kévin Augustin profitierte (28.). „Zweimal den gleichen Fehler will man nicht machen. Also habe ich probiert, den Ball mit mehr Wucht zu treffen”, sagte Werner. Mit Erfolg, der Ball schlug aus spitzem Winkel halbhoch im langen Eck ein. Vorbereiter: Augustin.

Hasenhüttl lobt Sturmduo Werner-Augustin

Trainer Ralph Hasenhüttl lobte sein neues Sturmduo ausdrücklich. „Die Zwei verstehen sich wirklich gut, obwohl sie eigentlich ähnliche Laufwege haben”, freute sich der Chefcoach. „Jika hat mit dem Rücken zum Gegner gute Lösungen, ist technisch sehr versiert. Das ist für mich ein richtig gutes Signal, dass die beiden so gut zusammen funktionieren.”

Timo Werner über die Schlussphase: „Haben uns Druck gemacht”

Doch dass aus dem 2:0 nicht mehr Ruhe entstand, sondern eine wackelige Schlussphase und wieder ein Gegentreffer fiel, schmeckte auch Werner nicht. „Danach haben wir nicht mehr so viel Druck gemacht, das hat Frankfurt dann gleich bestraft. Und am Ende haben wir uns selbst Druck gemacht”, bekannte der Schwabe.

Timo Werner über die Champions League: „Fahren mit viel Mut hin”

Apropos Druck. Mit Blick auf die Champions League sind Werner und das Team von RB Leipzig guter Dinge, das Lampenfieber beim ersten Auswärtsauftritt bei Besiktas Istanbul (Dienstag, 20.45 Uhr) abzuschütteln. „Wir haben alle gelernt, dass es ein normales Fußballspiel ist”, sagte Werner. „Wir brauchen keine Angst zu haben, fahren da mit viel Mut hin. Wir wissen, dass die Qualität in der Champions League noch einmal besser ist als bei vielen Mannschaften in der Bundesliga. Aber besser als Bayern oder Dortmund sind die auch nicht, deswegen brauchen wir uns da nicht zu verstecken.” Selstbewusste Aussage vor dem ersten Auswärtsspiel in der Königsklasse.

Statistik RB Leipzig vs. Eintracht Frankfurt

RB Leipzig – Eintracht Frankfurt 2:1 (1:0)

RB Leipzig: Gulacsi – Klostermann (83. Bernardo), Orban, Upamecano, Halstenberg – Ilsanker, Demme – Sabitzer, Forsberg – Werner (90.+2 Kaiser), Augustin (73. Poulsen).

Eintracht Frankfurt: Hradecky – Abraham, Hasebe, Falette – Chandler, Willems – Fernandes (27. Boateng) – Kamada (56. Rebic), de Guzman – Haller (62. Jovic), Wolf.

Tor(e): 1:0 Augustin (28. Werner), 2:0 Werner (68. Augustin), 2:1 Rebic (77. Wolf); Torchancen: 10:5; Ecken: 2:4; Schiedsrichter: Brand (Unterspiesheim/Unterfranken); Gelbe Karten: Upamecano (1) / Boateng (1), Rebic (1); Zuschauer: 40.606 in der Red-Bull-Arena Leipzig. (mz)


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