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Keine Freigabe: RB Leipzig durfte BVB-Hymne nicht spielen

Seit dieser Saison ist es bei RB Leipzig üblich, dass vor Anpfiff neben Leipziger Vereins- und Fanhymne auch die Hymne des Gastvereins abgespielt wird. Gegen Borussia Dortmund war das nicht der Fall. RBLive fragte bei den Klubs nach, was dahinter steckt.

BVB stellt Hymne für RB Leipzig nicht zur Verfügung

Ein Sprecher von RB Leipzig teilte der Mitteldeutschen Zeitung und RBLive mit: „Wir haben die Hymne nicht zur Verfügung gestellt bekommen. Der Grund dafür ist uns nicht bekannt.“

Der BVB konkretisierte auf Nachfrage, „dass wir Rasenballsport Leipzig vorgeschlagen haben, auf das Abspielen unserer Hymne zu verzichten. Unsere Hymne wird von absoluten Ausnahmen abgesehen in der Bundesliga nur bei Heimpartien des BVB gespielt.“ Leipzig bilde da keine Ausnahme.

Da bislang jedoch alle anderen Klubs kooperierten, hat die verweigerte Freigabe des BVB zumindest ein Geschmäckle. Die aktive Fanszene der Borussen war dem Spiel gegen RB Leipzig ferngeblieben, sodass der Block vor allem mit ostdeutschen BVB-Anhängern gefüllt war.

Über die Praxis, auch die Hymne des Gegners zu spielen, gibt es sowohl in der Leipziger als auch bei gegnerischen Fanszenen durchaus generelle Diskussionen. Die meisten Gäste-Anhänger hatten bislang nichts dagegen; vereinzelt gab es jedoch vor allem zu Saisonbeginn auch Pfiffe. Borussia Dortmund lehnte nun als erster Klub das Angebot dankend ab.


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