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Red-Bull-Duell zwischen „eigentlich lustig“ und „ziemlich egal“

Um die Paarung zwischen beiden Red-Bull-Clubs kam man bisher immer noch herum. Foto: imago

Um die Paarung zwischen beiden Red-Bull-Clubs kam man bisher immer noch herum. Foto: imago

Mindestens so historisch wie für RB Leipzig ist der Viertelfinal-Einzug in der Europa League für den FC Salzburg. Das direkte Duell blieb ein weiteres Mal aus und die Kampfansage von Stefan Lainer via SPOX ließ Ralph Hasenhüttl ziemlich kalt.

Stefan Lainer: „Können auch RB Leipzig schlagen“

Nachdem RB Leipzig bis zum Abpfiff in St. Petersburg bangen musste, hatte Ralph Hasenhüttl noch kurz Gelegenheit, die andere Partie mit deutscher Beteiligung unter die Lupe zu nehmen. Dort ging sein Kumpel Peter Stöger mit Borussia Dortmund in Salzburg unter und Stefan Lainer verlor anschließend ein paar Worte über die Sachsen. „RB Leipzig ist mir egal. Wir haben einen Spitzenverein aus Deutschland rausgeschmissen, wir können auch RB Leipzig rauswerfen“, gab er sich selbstbewusst. Und fügte hinzu: „Wir sind ein unangenehmer Gegner, für jeden. Ich würde mir uns nicht wünschen.“ Für den Leipziger Marco Rose zählte eigentlich nur, dass in seinem Heimatland endlich ankommt, dass seine Mannschaft hervorragend spielt. Sportdirektor Christoph Freund stellte hingegen fest, das vielfach kritisch beäugte Duell „wäre eigentlich lustig.“

RB Leipzig letzter Vertreter in der Europa League

Auf der anderen Seite war der gebürtige Steirer Ralph Hasenhüttl angesichts der Sensation in Salzburg ebenso unbeeindruckt. „Ich habe mir noch ein paar Szenen angeguckt. Ich hätte gegen beide gerne in der nächsten Runde gespielt, egal gegen wen. Emotional war es nicht so interessant für mich.“ Stattdessen zählte beim Blick auf die andere Partie für ihn eher die Fünfjahreswertung der UEFA. „Es ist nicht optimal, dass wir die einzigen Vertreter sind, denn es wäre auch für die Bundesliga wichtig, dass in der Europa League weiter gepunktet wird.“ Zuvor forderte Dortmunds Aki Watzke noch das Verantwortungsbewusstsein aller deutschen Vereine im internationalen Geschäft ein, nun darf RB Leipzig den Job alleine übernehmen.