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Bei Vertragsverlängerung von Marcel Sabitzer: RB Leipzig streicht Ausstiegsklausel

Nächste Säule für ein schlagkräftiges Team in der neuen Saison: Marcel Sabitzer hat seinen Vertrag vorzeitig um ein Jahr verlängert.

Marcel Sabitzer verlängert bis 2022

Der österreichische Nationalspieler verlängerte seinen ohnehin noch bis 2021 laufenden Vertrag um ein Jahr bis 2022. Ein klares Signal des Offensivspielers, auch in der kommenden Saison Teil des Teams zu sein. Damit sind alle Leistungsträger bis mindestens 2020 an RB gebunden. Auch Timo Werner, dessen Kontrakt 2020 ausläuft und der kürzlich bekundete, „auf alle Fälle im kommenden Jahr“ in Leipzig zu spielen. Das Gros der Stammspieler hat Verträge bis 2022 beziehungsweise 2023.

„Ich fühle mich bei RB Leipzig nach wie vor sehr wohl, spüre hier auch großes Vertrauen und freue mich über die Vertragsverlängerung“, sagte Sabitzer. „Ich bin noch nicht am Ende meiner Entwicklung und möchte weiterhin meinen Teil dazu beitragen, dass wir den nächsten Schritt machen. Ich denke, dass noch vieles möglich ist mit RB Leipzig.“

Offene Fragen offenbar geklärt: Keine Ausstiegsklausel im neuen Vertrag

Sportdirektor Ralf Rangnick erklärte: „Marcel hat sich in den vergangenen drei Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Er verfügt über eine sehr gute Mentalität und geht auf dem Platz mit gutem Beispiel voran. Deshalb freuen wir uns, dass wir einen weiteren Leistungsträger langfristig an uns binden konnten.“

https://twitter.com/DieRotenBullen/status/984039459976105985

Zuletzt hatte Sabitzer mit seiner Unterschrift noch gezögert, weil er erst wissen wollte, wohin der Klub perspektivisch steuert, welche Transfers möglich sind und wie es um die Zukunft von Trainer Ralph Hasenhüttl bestellt ist. Diese Fragezeichen scheinen nun nicht mehr zu existieren, weshalb sich Sabitzer zu RB bekannte. Wie Sport1 vermeldet, sogar ohne Ausstiegsklausel:

Ralf Rangnick bestätigte nach der Ankunft der Mannschaft in Marseille diese Vermutungen implizit. „Es gab in dem alten Vertrag ein paar Regelungen, die wir jetzt in der Form nicht mehr drin haben.“ Ob es dabei auch um eine Ausstiegsklausel geht, wollte er nicht direkt sagen, sondern blieb zurückhaltend: „Wenn ich sage, dass es bestimmte Regelungen gab, ist das ja damit schon angedeutet“, bestätigte er dann die Vermutung aber praktisch doch.

22 Tore in 100 Pflichtspielen

Marcel Sabitzer steht bereits seit 2014 unter Vertrag bei RB Leipzig, war jedoch zunächst ein Jahr an Red Bull Salzburg ausgeliehen. RBL hatte so ein Wechselverbot des gebürtigen Grazers innerhalb Österreichs umgangen. Danach beorderte Rangnick den Rechtsfuß nach Leipzig. Nach anfänglicher Skepsis, zum damaligen Zweitligisten zu wechseln, hat „Sabi“ mittlerweile bereits 100 Pflichtspiele für Rasenballsport bestritten und dabei 22 Tore erzielt. Zuletzt in seinem verpatzten Jubiläumsspiel am Montag beim 1:4 gegen Bayer Leverkusen.


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