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Hasenhüttl verärgert: „Nächste Runde nicht verdient”

Ralph Hasenhüttl ist nach dem 2:5 (1:3) bei Olympique Marseille kritisch mit seinem Team ins Gericht gegangen. Vor allem die Fehler vor den Gegentoren durch Standards regten den 50-Jährigen auf. Dass sein Team der Kulisse nicht standhielt, war für den Trainer „enttäuschend”.

Hasenhüttl sagte bei der Pressekonferenz nach der Pleite: „Wer so viele Fehler macht wie wir, hat es nicht verdient, eine Runde weiter zu kommen. Dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn man so schnell auf die Verliererstraße gerät. Wir haben die Führung mit beiden Händen wieder hergeschenkt. Eine Ecke zugelassen, den Ball ohne Bedrängnis und Druck ins Toraus gespielt.”

Dass sein Team je zwei Tore nach gegnerischen Standards und zwei durch Ballverluste nach eigenen Standards bekam, brachte Hasenhüttl vor allem auf. „Wir hatten in dieser Saison schon mal eine Phase, als uns Standard-Gegentore das Genick gebrochen haben. Und jetzt in dieser entscheidenden Phase sieht es aus, als ob diese Schwäche zurückkäme”, so der Österreicher. „Wir sind heute bestraft worden für Unzulänglichkeiten in dem Bereich.”

Hasenhüttl: „Für mich enttäuschend”

Dass sein Team trotz bester Ausgangsposition vor der tosenden Kulisse von Marseille auseinanderfiel, hätte Hasenhüttl nach den Erfahrungen in dieser Europapokal-Saison nicht mehr erwartet. „Ich habe auch gedacht, dass wir schon weiter sind. Dass wir uns von der Kulisse so anstecken lassen, war für mich enttäuschend”, so der Chefcoach. „Wir haben heute eine Riesen-Chance vertan.”

Das Spielende erlebte Hasenhüttl auf der Tribüne, weil er wegen eines vermeintlichen Handspiels im Strafraum lautstark reklamiert und den Platz betreten hatte.