Seite neu laden
-

Hasenhüttl-Gespräche nach dem Saisonfinale – Absage von Marco Rose?

Die Spekulationen über die Zukunft von Ralph Hasenhüttl bei RB Leipzig dauern nun schon eine Weile an. Zuletzt hatte man sich darauf verständigt, sich erst nach dem Saisonende zusammenzusetzen und das weitere Vorgehen zu besprechen.

Ralf Rangnick kündigt Gespräche mit Ralph Hasenhüttl kommende Woche an

„Unser Trainer hat noch ein Jahr Vertrag. Wir haben zwei sensationelle Jahre hinter uns und wollen diese mit der Qualifikation für die Europa League krönen“, legte Ralf Rangnick gestern bei einer LVZ-Veranstaltung den Fokus erneut auf den letzten Spieltag. „Nach den Spielen gegen Berlin und am Sonntag beim Kaiser-Abschiedsspiel werden wir uns am Montag oder Dienstag zusammensetzen. Dann werden wir die Saison besprechen und uns auch über die Zukunft unterhalten.“

In eine ähnliche Richtung hatte zuletzt auch Ralph Hasenhüttl im Aktuellen Sportstudio argumentiert. „Ich denke, ein neuer Vertrag muss mit Inhalten gefüllt sein. Es muss klar sein, wo will der Verein hin und wohin der Trainer“, glaubt er dass das weitere Vorgehen auch von der Analyse der letzten Saison abhängt. „Ich spüre Vertrauen. Ich lebe gern in Leipzig. Und ich weiß jetzt, dass eine Perspektive mit der Mannschaft möglich ist“, zeigt er sich weiter bereit dafür, bei RB zu arbeiten.

Gestrichener Hasenhüttl-Urlaub als Indiz für Abschied?

BILD meint, dass Ralph Hasenhüttl vor den Gesprächen mit RB Leipzig seinen eigentlich Pfingsten startenden Urlaub abgesagt hat. Darin sieht man ein Indiz dafür, dass sich die Wege von RB und Hasenhüttl trennen werden.

Als Alternativszenarien stünde ein Übergangsjahr mit Ralf Rangnick im Raum, bevor 2019 auch ein Julian Nagelsmann übernehmen könnte. Zudem gäbe es mit Zsolt Löw eine weitere interne Option. Der Co-Trainer von RB Leipzig mache gerade in Ungarn seinen Trainerschein. Zuletzt wurde er auch als Co-Trainer unter Thomas Tuchel bei Paris St. Germain gehandelt.

Sagte Marco Rose RB Leipzig ab?

Gehandelt wurde in den letzten Wochen als möglicher Hasenhüttl-Nachfolger auch Marco Rose, der mit Red Bull Salzburg eine überragende Saison in der Europa League spielte. BILD berichtet, dass RB Leipzig über Helmut Groß den Kontakt mit Rose aufgenommen hat. Allerdings habe der gebürtige Leipziger dem Verein nach einem Gespräch mit Groß abgesagt.

Update: Aus dem Vereinsumfeld heißt es nach RBLive-Informationen, dass Gerüchte über eine Trennung in der kommenden Woche, wilde Spekulationen seien. Demnach seien die Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit völlig ergebnisoffen – je nach inhaltlichem Verlauf der Gespräche und wohl auch dem Ausgang der Saison. 

Ungeklärt ist derzeit auch noch die Zukunft von Oliver Mintzlaff. Der Geschäftsführer von RB Leipzig steht noch bis 2019 bei RB Leipzig unter Vertrag. Derzeit laufen laut Sportbild Gespräche mit dem Aufsichtsrat über eine Verlängerung bis mindestens 2021. So lange steht auch Sportdirektor Ralf Rangnick bei RB unter Vertrag.

Oliver Mintzlaff mit gutem Ruf in der Bundesliga

Mintzlaff hat sich dem Blatt zufolge auch bei den Kollegen der Bundesliga viel Respekt erarbeitet. „Er ist ein Top-Manager und führt RB Leipzig wie ein modernes Wirtschaftsunternehmen“, zitiert Sportbild Karl-Heinz Rummenigge. „Viele Bundesligisten wären froh, ein solches Sahnestückchen zu haben“, lässt man Reiner Calmund hinzufügen.

Dass Mintzlaff auch über 2019 hinaus bei RB Leipzig bleibt, galt bisher als nahezu sicher. Bereits Ende letzten Jahres wollte man sich deswegen eigentlich mit dem Aufsichtsrat zusammensetzen. Später wurden die entsprechenden Gespräche für den Januar angekündigt. Ein Verlängerung kam bis heute aber nicht zustande.


Jetzt die RBLive-App herunterladen: