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Kurios: Dominik Kaiser für das eigene Abschiedsspiel fraglich?

Am Sonntag steigt das große Abschiedspiel für Dominik Kaiser in der Red Bull Arena. Den letzten echten Auftritt in einem Pflichtspiel könnte der Ex-Kapitän aber noch am Samstag bekommen, gegen Hertha BSC Berlin. Sein Trainer fand emotionale Worte für die ruhige Nummer 24.

Kaiser nochmal gegen Hertha?

Nach sechs Jahren ist Schluss für den Rangnick-Gefährten Kaiser, der kaum noch Einsätze bekam. Zumindest, solange genug Personal verfügbar ist, denn im letzten Bundesligaspiel gegen Wolfsburg durfte er sogar nochmal zeigen, was er kann. Das machte er mit Bravour, aber wird sich von der nächsten Saison dennoch mehr erhoffen. Der bewegende Auftritt vor den Heimfans ging auch Ralph Hasenhüttl nah, der am Freitag nochmals lobende Worte für Kaiser fand.

Hasenhüttl „nah am Wasser gebaut“

„Ich hab es versucht, zu verbergen, aber ich bin in solchen Momenten nah am Wasser gebaut. Für mich war es beeindruckend, wie auch Spieler mit ihm umgegangen sind, die ihn nicht so lange kennen. Das sehe ich auch als Beleg dafür, wie sehr er etabliert ist in der Truppe“, so der Chefcoach. Für den bedeutet Kaisers Abgang eher einen Verlust von Persönlichkeit. „Ich konnte ihm meine Wertschätzung nicht immer in Form von Einsatzzeiten zeigen. Aber auch so weiß er sehr gut, was ich vom Menschen Dominik Kaiser halte.“

Auseinandergehen ist schwer

Am Sonntag wird Kaiser offiziell verabschiedet, über 20.000 Zuschauer werden erwartet. Aber kann Kaiser dann überhaupt auflaufen? „Es reicht nicht für zwei Spiele“, so Hasenhüttl halb scherzhaft. Möglich, dass er die Offensivkraft auch gegen Berlin braucht. Mit leichten Fußproblemen wird die Doppelbelastung dann am Sonntag ziemlich weh tun. Aber so ist das nunmal, mit jedem Abschied.