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Müssen Interessenten für Ralph Hasenhüttl Ablöse zahlen?

Die Worte, die man bei RB Leipzig am gestrigen Mittwoch wählte, waren eigentlich eindeutig. Man sei der „Bitte um eine vorzeitige Vertragsauflösung“ von Ralph Hasenhüttl nachgekommen.

600.000 Euro Abfindung für Ralph Hasenhüttl

Man habe sich „einvernehmlich darauf verständigt, die Zusammenarbeit nach zwei überaus erfolgreichen Jahren zu beenden“. Trotz einvernehmlicher Trennung und angeblicher Bitte des Trainers zahlt RB Leipzig laut BILD 600.000 Euro Abfindung an Ralph Hasenhüttl. Das normale Gehalt des letzten Vertragsjahrs soll bei 1,8 Millionen Euro gelegen haben.

Während die öffentlichen Verlautbarungen also von einer klaren Trennung sprechen, glaubt Reviersport, dass Hasenhüttl zwar freigestellt, aber immer noch an RB Leipzig gebunden ist. „Aus Beraterkreisen“ habe man erfahren, dass der Trainer nicht aus seinem Vertrag entlassen wurde.

Binden Zusatzklauseln Ralph Hasenhüttl weiter an RB Leipzig?

„Zwar ist die Zusammenarbeit mit RB Leipzig seit Mittwoch offiziell beendet. Aber Hasenhüttl darf nirgendwoanders als Trainer anheuern“, heißt es in dem Bericht. Der Arbeitsvertrag sei „in Zusatzklauseln überführt“ worden, die Hasenhüttl weiter bei vollen Bezügen an RB binden.

Diese Regelung habe man gefunden, um mit Ralph Hasenhüttl möglicherweise noch eine Ablöse erzielen zu können. Hat ein anderer Verein an ihm Interesse, müsste er erst mit RB Leipzig die Modalitäten klären. Bereits bei seinem Wechsel von Ingolstadt nach Leipzig waren für Hasenhüttl geschätzte 1,5 Millionen Euro Ablöse geflossen.

Hasenhüttl-Vertrag nach RBlive-Informationen sehr wohl aufgelöst

Dass auch Trainer Ablöse kosten, ist in den letzten Jahren immer normaler geworden. Die Ausstiegsklausel von Julian Nagelsmann bei der TSG Hoffenheim im Jahr 2019 soll sogar mit zehn Millionen Euro dotiert sein. Dass RB Leipzig mit Ralph Hasenhüttl noch mal Geld verdienen will, wäre also zumindest wirtschaftlich verständlich.

Allerdings wurden die Informationen von Reviersport bisher nicht bestätigt. Nach Informationen von RBlive wurde der Arbeitsvertrag mit Ralph Hasenhüttl sehr wohl aufgelöst. Ob der 50-Jährige weiter Geld vom Verein bezieht, ist aber unklar.


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