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Ärgerlicher Gegentreffer: RB legt gegen Craiova vor

RB Leipzig hat das Hinspiel in der dritten Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Universitatea Craiova mit 3:1 (1:0) gewonnen. Aus dem Stadion berichten Martin Henkel und Ullrich Kroemer.

RB Leipzig hat Donnerstabend sein Heimspiel in der dritten Qualifikationsrunde für die Europa League gegen CS Universitatea Craiova 3:1 (1:0) gewonnen. Ibrahima Konaté (16.), Cunha (77.) und Yussuf Poulsen (87.) sorgten eigentlich für klare Verhältnisse, ehe Ivan Martic in der Nachspielzeit das Ergebnis kosmetisch korrigierte.

An den Rahmenbedingungen kann es nicht gelegen haben, dass im Verhältnis zu Ballbesitz, Engagement, 16:1 Ecken und zwölf Torchancen nur dieses Ergebnis heraussprang. Erst war es warm, das ja. Doch kurz vor der Pause kühlte ein angenehmes Unwetter die Temperaturen herunter. Und leer sind die Ränge auch nicht gewesen. 16.648 Zuschauer folgten der Aufforderung von Trainer Ralf Rangnick, die Partie wie eine Saisoneröffnung zu feiern.

Mvogo statt Gulacsi im Tor

Dann muss es am Personal gelegen haben. Rangnick setzte seine WM-Fahrer Timo Werner, Yussuf Poulsen und Emil Forsberg sowie Marcel Sabitzer auf die Bank und vertraute der gleichen Feldspieler-Elf wie im vorherigen Quali-Heimspiel gegen BK Häcken. Lediglich Yvon Mvogo zwischen den Pfosten war neu. Der Schweizer stand anstelle von Peter Gulacsi zwischen den Pfosten.

Es war ja auch keine Gefahr in Verzug, sämtliche Schlüsselspieler aufzubieten. Der Club Sportivo Universitatea ist Elfter der rumänischen Liga I und hat eigentlich auch keinen anderen Eindruck hinterlassen. Sie hatten im gesamten Spiel nur zwei Torchancen.

Dafür RB, doch es gelang den Sachsen lange Zeit nur leidlich, daraus Kapital zu schlagen. Bis zur Pause hatte der Bundesligist eine Handvoll hochkarätiger Chancen, doch nur Konaté konnte seine verwandeln. Der Innenverteidiger traf nach einer kurzen Ecke von Kevin Kampl mit dem Hinterkopf erstmals in einem Pflichtspiel für RB.

Forsberg, Sabitzer und Poulsen bringen Gefahr ins Spiel

Davor und danach waren es Pech, Unvermögen und vielleicht auch Müdigkeit, dass von zehn weiteren Möglichkeiten keine im rumänischen Netz landete. Vor der Pause ergaben sich Chancen für Bruma (5., Abpraller nach Ecke), Kampl (16., Freistoß), Ilsanker (20, Kopfstoß nach Ecke) und Orban (23., Kopfball nach Flanke). Nach dem Kabinengang dreimal infolge für Zugang Cunha, einmal mit dem Kopf nach einer Demme-Flanke, und zweimal mit dem Fuß (56., 62., 65.). Auch Konaté beteiligte sich am Versieben von Gelegenheiten, er schoss aus nächster Nähe einen Ecken-Abpraller Craiovas Schlussmann Mirko Pigliacelli an die Handschuhspitzen.

Letztendlich löste diesen vermaledeiten Trend dann doch die Kernspieler auf. Nachdem Forsberg, Sabitzer und Poulsen ins Spiel kamen, fiel auch der zweite und dritte Treffer. Der Däne Poulsen bediente Cunha mit einer Torlinienhereingabe, der Brasilianer vollendete mit kühlem Herzen. Poulsen selbst sorgte anschließend für den Endstand, der standesgemäß auszufallen schien, eher Craiova den letzten Spielzug der Partie zum 3:1 vollendete.

Statistik RB Leipzig – SC Universitatea Craiova 3:1 (1:0)

RB Leipzig: Mvogo – Klostermann, Orban (62. Sabitzer), Konaté, Saracchi – Demme, Ilsanker – Kampl, Bruma (61. Forsberg) – Cunha, Augustin (75. Poulsen).

CSU Craiova: Pigliacelli – Donkor, Kelic, Tiago Ferreira (79. Fedele), Briceag – Martic, Mateiu, Cicaldau – Bancu – Mitrita (85. Markovic), Valentin Mihaila.

Tore: 1:0 Konaté (25., Kampl), 2:0 Cunha (77., Poulsen), 3:0 Poulsen (87., Forsberg), 3:1 Martic (90.+2); Torchancen: 13:2; Ecken: 16:1; Schiedsrichter: Gil (Polen); Gelbe Karten: Orban / –; Zuschauer: 16.648 in der Red-Bull-Arena Leipzig


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