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„Nicht zu 100 Prozent fair” Warum Henrichs' WM-Traum gerade platzt

Bei RB Leipzig hat Benjamin Henrichs das teaminterne Rennen gegen Ridle Baku verloren – und damit wohl auch im Nationalteam. Nun äußerte sich RB-Trainer Ole Werner dazu.

Von Ullrich Kroemer 02.05.2026, 11:55
„Mit seinen Einsatzzeiten logischerweise nicht zufrieden”: Benjamin Henrichs.
„Mit seinen Einsatzzeiten logischerweise nicht zufrieden”: Benjamin Henrichs. (Foto: imago/Jan Huebner)

Leipzig/ukr – Es ist gerade ruhig geworden um Benjamin Henrichs. Rund um sein Comeback nach einjähriger Verletzungspause nach Achillessehnenriss war der 29-Jährige auf allen Kanälen medial omnipräsent. In keinem Interview vergaß er es, seinen Traum von der WM zu erwähnen. Doch zu einem Comeback im DFB-Team wird es nach Lage der Dinge nicht kommen.

Werner wird deutlich

Obwohl er laut Aussage von Trainer Ole Werner wieder zu 100 Prozent fit und belastbar ist, sammelte Henrichs lediglich 230 Bundesligaminuten. Nur zwei Mal, zuletzt im Februar, spielte er von Beginn an. Kein Zweifel: Werner hat sich auf den wieder formstarken Ridle Baku als erste Wahl festgelegt. Somit dürfte auch das klubinterne Rennen um ein mögliches WM-Ticket entschieden sein. 

Lesen Sie hier: „Denke, dass meine Leistungen bemerkt werden” – Baku über seine WM-Chancen

Vor der Partie gegen Bayer Leverkusen äußerte sich Werner erstmals deutlicher zu der Thematik, nachdem er zuvor stets betont hatte, dass beide Spieler komplett gleichauf seien.

„Für den einzelnen hart, für die Mannschaft ein Erfolgsfaktor”

„Natürlich sprechen wir darüber, weil Benjamin Henrichs mit seinen Einsatzzeiten logischerweise nicht zufrieden ist”, sagte der Trainer. Zwar könnte Henrichs auch mehr spielen, „ich traue es ihm genauso zu wie Ridle”, erklärte der Coach. „Aber wenn du in dieser Phase der Saison bist, Dinge für die Mannschaft funktionieren und ein Spieler auch sehr gute Leistungen zeigt, dann braucht es Argumente, diesen Spieler herauszunehmen.” Das sei ein Abwägen aus „Leistung und was funktioniert als Gruppe gut? Musst du das verändern oder ist die Mannschaft gerade in einem guten Lauf?”

Werner betonte, dass die Situation für den „einzelnen hart und vielleicht nicht immer zu 100 Prozent fair” sei, „weil er genauso Gas gibt und die Qualität hat zu spielen, aber für eine Mannschaft ist das ein absoluter Erfolgsfaktor, weil das dazu führt, dass sich niemand zurücklehnen kann”, so Werner. „Davon profitieren wir, auch wenn das für Benny sicher nicht einfach ist.”

RB-Trio darf auf WM-Ticket hoffen

Am 12. Mai, nach dem Heimspiel von Rasenballsport gegen St. Pauli, wird Bundestrainer Julian Nagelsmann den vorläufigen Kader benennen, der dann Anfang Juni auf 26 Spieler reduziert wird. Aus dem RB-Kader ist David Raum gesetzt, auch Ridle Baku hat beste Chancen, es ins Aufgebot zu schaffen. Assan Ouédraogo hofft noch auf ein WM-Ticket, die Nominierung von Brajan Gruda ist eher unwahrscheinlich. Und Henrichs, der sein letztes Länderspiel im Herbst 2024 machte, muss seinen Traum von der WM wohl begraben.

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