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„Geile Spiele”: Forsberg fordert mutigen Auftritt beim BVB

Mit Defensivaufgaben: Emil Forsberg gegen Mario Götze (Foto: imago).

Mit Defensivaufgaben: Emil Forsberg gegen Mario Götze (Foto: imago).

Emil Forsberg geht mit viel Plan und Power in die Partie gegen Borussia Dortmund. Der 26-Jährige schwärmte vor dem Auftakt regelrecht von Spielen gegen den BVB.

Im Interview mit der Mitteldeutschen Zeitung schwärmte Forsberg: „Dortmund auswärts im ersten Saisonspiel: Darauf freue ich mich seit Tagen. Gleich zum Auftakt eine Topmannschaft, da sind wir gleich von Beginn an zu 100 Prozent gefordert. Das sind genau wie die Partien gegen Bayern München geile Spiele.”

Emil Forsberg: „Etwas Besonderes in Dortmund zu spielen”

Und: „Ich werde es genießen, vor 80.000 Fans zu spielen. Durch diese Kombination aus Spitzenmannschaft, Fans und Stadion mit der Gelben Wand ist es etwas Besonderes, in Dortmund zu spielen.” Bislang hat RBL mit einem Sieg und einem Remis eine positive Bilanz gegen die Dortmunder.

Den konkreten Plan für Sonntag mochte Forsberg zwar eigentlich nicht verraten, doch seine Vorstellung vom Leipziger Fußball gilt auch gegen den BVB.

Emil Forsberg: „Waffen richtig beherrschen und kombinieren”

„Wir brauchen und wollen auch Ballbesitz, aber im Kern sind wir eine Umschaltmannschaft”, betonte der RB-Star. „Wenn wir den Ball erobern, wollen wir wieder richtig schnell zuschlagen. Mit unseren Stürmern und den Zehnern haben wir dafür richtige Waffen.” Die Kunst sei es, „alle unsere Waffen richtig zu beherrschen und zu kombinieren. Wir brauchen mehr Komponenten und neue Facetten, um zuzuschlagen: manchmal tief stehen, um umschalten zu können, oder wechselnde Grundordnungen.”

Zuletzt agierte RBL in einer 4-3-3-Formation. Trainer Ralf Rangnick plant jedoch auch eine Dreier-Abwehrkette beziehungsweise lässt auch das gewohnte 4-2-2-2-System spielen.

Emil Forsberg: „Keine Angst” gegen Borussia Dortmund

Was die kämpferische Einstellung angeht, foderte Forsberg: „Wir müssen vorangehen und zeigen, dass es kein Problem ist, in Dortmund zu spielen, dass man keine Angst haben muss, sondern Spaß haben darf. Wir wollen auch diesbezüglich stabiler auftreten als im vergangenen Jahr.”