Seite neu laden

Kampl und Forsberg stark – Bürki beinahe unüberwindbar

Kevin Kampl war gegen Borussia Dortmund wieder gut aufgelegt. Foto: imago

Kevin Kampl war gegen Borussia Dortmund wieder gut aufgelegt. Kicker-Note: 2. Foto: imago

Beim Spiel gegen den BVB zeigte der Ex-Dortmunder Kevin Kampl, dass er nach dem Weggang von Naby Keita eine der zentralen Figuren werden könnte. Eine weitere Formsteigerung war auch bei Emil Forsberg zu erkennen.

BVB und RB mit ähnlicher Benotung

In die Elf des Spieltags schaffte es beim Kicker keiner der Akteure von RB Leipzig, schließlich gab es auch 1:4-Schlappe in Dortmund. Die Noten des Kickers spiegeln aber gut wieder, dass die Mannschaft von Ralf Rangnick besser war, als es zu Papier steht. Denn im Durchschnitt gab es für RB Leipzig eine 3,33. Der siegreiche BVB wurde mit 3,05 aber auch nur eine Drittel-Note besser bewertet.

Kevin Kampl weiter der Aktivposten im Team

Besonders herausragend auf Seiten von RB Leipzig: Kevin Kampl (2) und Emil Forsberg (2,5). Der Deutsch-Slowene erfüllte nach dem Abgang von Naby Keita mit seiner variablen Spielweise sowohl defensiv, als auch offensiv seine Aufgaben sehr gut. Behauptete den Ball vor dem 1:0 durch Augustin und schaffte es immer, aus dem Zentrum heraus das Spiel zu ordnen, oder die Kollegen auf den Flügeln zu unterstützen. Emil Forsberg war offensiv ähnlich aktiv, dazu mit sehenswerten Geistesblitzen wie den Traumpass auf Augustin, der beinahe zum 2:0 führte.

Highlights des Spiels im Video

Ein solides Spiel lieferten Augustin, Saracchi, Gulacsi und Klostermann (3). Nur ausreichend sah der Kicker die Leistungen von Upamecano (3,5), Poulsen (trotz schöner Torvorlage per Hacke), Sabitzer, Demme, Konaté und dem eingewechselten Werner (alle 4).

Bürki raubt RB den letzten Nerv

Ebenfalls passend: Spieler des Spiels wurde logischerweise ein Dortmunder. Aber es war eben kein Offensiver, sondern der Torwart, der auf sich besonders aufmerksam machte. Roman Bürki überzeugte mit Glanzparaden, als Jean-Kevin Augustin frei vor dem Tor auftauchte oder Lukas Klostermann aus kurzer Distanz einen Volleykracher abfeuerte.