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Peter Gulacsi: „Willi wird bei Ungarn sofort zum Leader“

Die beiden RB-Kicker Gulacsi und Orban spielen gemeinsam für Ungarn. Foto: imago

Die beiden RB-Kicker Gulacsi und Orban spielen gemeinsam für Ungarn. Foto: imago

Bei RB Leipzig ist wieder die Ruhe der Länderspielpause eingekehrt, am Montag waren nur eine handvoll Spieler beim Auslaufen. Ungewohnt, dass auch Willi Orban fehlte, denn der darf jetzt mit Peter Gulacsi zur ungarischen Nationalmannschaft. 

Orban freut sich auf Spiele mit Ungarn

„Es ist schon komisch, dass wir uns auf einmal abstimmen müssen, welchen Flieger wir nehmen. Aber mich mit Willi abzusprechen ist schön“, so der RB-Keeper zum neuen alten Teamkollegen. Die beiden stießen zeitgleich im Sommer 2015 zu RB Leipzig und sind ein eingespieltes Team. „Ich freue mich für ihn, er ist ein richtig guter Spieler. Für Ungarn ist es großartig, einen solchen Spieler zu haben. Die letzten Wochen haben gezeigt, seit er weiß, dass er zu uns kommt, dass er sich freut.“

Gulacsi: „Ich habe ihm immer erzählt, wie es bei uns läuft“

Mit dessen Entschluss hat es allerdings etwas gedauert, denn ein bisschen hat Orban wohl immer noch auf die Mannschaft von Jogi Löw geschielt. Das ist nun abgehakt. „Ich habe jahrelang versucht, Willi zu überzeugen“, scherzt Gulacsi nach dem 6:0 gegen Nürnberg. Aber er habe respektiert, dass Orban mit der Entscheidung bis zum richtigen Zeitpunkt warten wollte. Der kam nun, Orban läuft in den beiden Partien gegen Griechenland und Estland auf. „Er hat unsere letzten zwei Spiele gesehen, besonders das 2:1 gegen Griechenland sah gut aus. Ich habe ihm immer erzählt, wie es bei uns läuft, wenn er gefragt hat.“

Orban gibt Ungarn defensive Stabilität

Gulacsi ist sicher, dass sein Kapitän auch in der Nationalelf sofort zum Leader wird. „Der Trainer ist ein guter Typ. Er nimmt die Spieler aus den großen Ligen sofort in die Verantwortung.“ Marco Rossi legt außerdem Wert auf Taktik. „Wir spielen diszipliniert gegen den Ball. Aber etwas anders, als bei RB Leipzig, haben weniger Druck vorne auf den Ball“, so Gulacsi. Defensive Stabilität spielt aber eine große Rolle und dabei soll Orban jetzt helfen.