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Berater erzählt Kriminalgeschichte um Bruma

Landete Bruma einst bei Galatasaray, weil er vor Sporting-Ultras aus Lissabon floh? (Foto: Imago)

Landete Bruma einst bei Galatasaray, weil er vor Sporting-Ultras aus Lissabon floh? (Foto: Imago)

Eine unglaubliche Geschichte erzählt Catio Balde. Nach Angaben des Beraters sollen Fans von Sporting Lissabon im Jahr 2013 versucht haben, den heute bei RB Leipzig spielenden Bruma zu entführen.

Lauern Sporting-Ultras auf Präsidenten-Anweisung Bruma auf?

Laut Balde-Geschichte, von der das porugiesische Blatt A Bola berichtet, sollen Ultras des Vereins dem damaligen Spieler von Sporting aufgelauert haben und wollten ihn mit Gewalt zu einem Treffen mit Präsident Bruno de Carvalho und zu einer Verlängerung seines Vertrages bewegen. Bruma habe aber mit seinem Auto flüchten können und dann zusammen mit Balde die Polizei alarmiert, die dann dafür gesorgt habe, dass sich die Angreifergruppe zerstreut.

Hintergrund sind immer neue Vorwürfe gegen Bruno de Carvalho. Der wurde im Sommer beschuldigt, dass er Attacken von Fans auf Spieler ermöglicht habe. Im Juni wurde er seines Amtes enthoben. Inzwischen wartet er auf die damit verbundene Strafe.

Bruma wechselt schnell zu Galatasaray Istanbul

Laut Catio Balde habe ihm Bruno de Carvalho im direkten Gespräch bestätigt, dass es bei der Geschichte mit der Fangruppierung, die Bruma auflauert, darum ging, den Offensivspieler einzuschüchtern und ihn zu einem Gespräch mit dem Präsidenten zu bewegen.

Bruma wechselte erst 18-jährig noch im selben Sommer für über 10 Millionen Euro zu Galatasaray Istanbul, nachdem er drei Wochen in Dubai verbracht habe, um auf die Freigabe von Sporting zu warten. Bisher waren Beobachter davon ausgegangen, dass es vor allem die finanziellen Interessen des Beraters waren, die den überraschenden und schnellen Abschied von Bruma in Lissabon auslösten. Die Beschuldigungen von Balde in Richtung ehemaligem Sporting-Präsident werfen noch mal ein anderes Licht auf den Wechsel.