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RB Leipzig bedankte sich bei den Fans nach dem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach - und in der Halbzeit bei den "Freunden". Foto: imago

RB Leipzig bedankte sich bei den Fans nach dem Sieg gegen Borussia Mönchengladbach – und in der Halbzeit bei den „Freunden“. Foto: imago

Tag des Ehrenamts: RB Leipzig bedankt sich bei über 180 Helfern

Am 5. Dezember wird der internationale Tag des Ehrenamts gefeiert. RB Leipzig nahm schon das Spiel gegen Borussia Mönchengladbch zum Anlass, sich bei zahlreichen Unterstützern zu bedanken.

Applaus für die „Freunde“ beim Spiel gegen Mönchengladbach

In der Halbzeitpause stellte Stadionsprecher Tim Thoelke am Sonntag eine größere Gruppe an der Seitenlinie vor, die sich regelmäßig für RB Leipzig engagieren. Dabei übernehmen die insgesamt über 180 „RB-Freunde“ aus verschiedenen Ländern Aufgaben rund um die Spieltage. So sind bis zu 106 Personen während der Spiele in und vor dem Stadion im Einsatz. „Ich bin zuständig für die Organisation am Einlass und für einen reibungslosen Ablauf, um ein angenehmes Stadionerlebnis zu ermöglichen“, sagt einer der Helfer bei Thoelke am Mikrofon. Dafür gab es dann Applaus, stellvertretend für die zahlreichen Ehrenamtlichen im Fußball.

Ehrenamt im Profifußball?

Denn die Halbzeit-Aktion war Teil der Kampagne „Unsere Amateure. Echte Profis.“, an der auch RB Leipzig teilnimmt. Auf der Webseite schreibt RB Leipzig dazu, man wolle „als offener Verein eine Möglichkeit für die ehrenamtliche Mitarbeit schaffen.“ Im Gegensatz zu Vereinen mit einer klassischen Mitgliederstruktur ist bei RB Leipzig die aktive Mitarbeit im e.V. sonst nicht möglich. Das „Freunde“-Programm des Vereins bietet einen anderen Weg, sich in den Verein vor allem in der Spieltagsorganisation einzubringen. Den aktiven RB-Freunden scheint das so zu gefallen: Beweggrund für die unentgeltliche Unterstützung sei das gesellschaftliche Engagement – und Spaß.

(RBlive/ms)