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Operieren oder nicht operieren, das soll bei Amadou Haidara die entscheidende Streitfrage sein. (Foto: Imago)

Operieren oder nicht operieren, das soll bei Amadou Haidara die entscheidende Streitfrage sein. (Foto: Imago)

Streit über Haidara-Behandlung?

Die Nachricht, dass sich Amadou Haidara am Kreuzband verletzt hat, war nicht nur für Red Bull Salzburg ein Schock. Nun streitet man sich angeblich mit RB Leipzig über die Behandlung des Mittelfeldmannes.

RB Leipzig will Operation für das Knie von Amadou Haidara

Mindestens vier Monate soll die Ausfallzeit von Haidara betragen, erklärte Salzburg nach der Verletzung. Für einen Kreuzbandriss wäre das eine vergleichsweise kurze Zeit. Zumindest, wenn man das betroffene Band operiert.

Laut BILD wäre eine Operation die von RB Leipzig präferierte Behandlungsform für Haidara, der als fixer Neuzugang beim Bundesligisten für den Winter gilt. Denn damit würde man die Verletzung nachhaltig behandeln.

Salzburg präferiert konservative Behandlung mit kürzerer Ausfallzeit

In Salzburg, wo Haidara derzeit noch unter Vertrag steht, präferiert man dem Bericht zufolge allerdings eine konservative Behandlung ohne Operation.

Zuletzt hatte sich auch Wolfsburg Josuha Guilavogui für eine konservative Behandlung entschieden. Nach seinem Kreuzbandriss Ende August feierte er bereits reichlich drei Monate später am vergangenen Wochenende beim Spiel in Frankfurt sein Comeback im Männerteam.

Die Ausfallzeit ist bei einer konservativen Behandlung also deutlich kürzer als bei einer Operation. Das Risiko verschiebt sich hier allerdings in die Zukunft, weil das so behandelte Knie als anfälliger für weitere Verletzungen am Kreuzband gilt.