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Gulacsi ärgert Elfmeter-Pfiff: „Stürmer hatte sowieso keine Chance”

Streithähne: Dayot Upamecano und Mike Frantz nach der fragwürdigen Szene (Foto: imago).

Streithähne: Dayot Upamecano und Mike Frantz nach der fragwürdigen Szene (Foto: imago).

Ungewohntes Gefühl für Torhüter Peter Gulacsi: RB Leipzigs Keeper hat in Freiburg gleich dreimal hinter sich greifen müssen. Unter anderem ärgerte den Schlussmann die „unglückliche” Elfmeterentscheidung.

Luca Waldschmidts 0:2 per Strafstoß in der Nachspielzeit der ersten Hälfte war ein schwerer Schlag für RB Leipzig. Schiedsrichter Tobias Welz hatte sich die Szene, als RB-Verteidiger Dayot Upamecano Freiburgs Mike Frantz zu Fall brachte, lange im Videobeweis angeschaut und dann auf den Punkt gezeigt. Eine zumindest harte Entscheidung, die nicht jeder Referee so getroffen hätte. Upamecano hatte Frantz im Vollsprint leicht am Oberarm gehalten. Frantz strauchelte, Gulacsi war eher am Ball.

Sabitzer: „Fragwürdig, was da jetzt der Vorteil wäre”

Gulacsi kommentierte nach Abpfiff: „Ich finde es unglücklich, so einen Elfmeter zu geben, wenn der Torhüter den Ball abfängt und der Stürmer sowieso keine Chance hatte, an den Ball zu kommen. Das hat leider der Schiedsrichter gemacht”, ärgerte sich der Keeper. „Das kam zu einem sehr unglücklichen Zeitpunkt für uns. Mit 0:1 in die Kabine zu gehen, ist etwas ganz anderes als mit einem 0:2-Rückstand.”

Auch für Marcel Sabitzer bezeichnete es als „fragwürdig, nachdem der Stürmer nicht ansatzweise an den Ball gekommen wäre, was da jetzt der Vorteil wäre”. (RBlive/ukr)