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Blamage im Breisgau: Leipzig verliert gegen Freiburg 0:3

Kaum zu glauben: Demme, Kampl und Werner (v.l.) sind konsterniert.

Kaum zu glauben: Demme, Kampl und Werner (v.l.) sind konsterniert.

RB Leipzig hat beim SC Freiburg seine dritte Saisonpleite kassiert. Die Sachsen verloren vor den Augen von 23.800 Zuschauern 0:3 (0:2). Nils Petersen (12.) und Luca Waldschmidt (45.+1) per Elfmeter trafen vor der Pause, kurz nach Wiederanpfiff gelang Mike Frantz der dritte Treffer (52.).

Die vierte Ausw├Ąrtsniederlage f├╝r die Leipziger in Serie war die Folge aus dem fr├╝hen ersten Tor des Sportclubs, das seinem Matchplan, RB den Ball zu ├╝berlassen, entgegenkam. Und einer ├Ąu├čerst biederen Vorstellung der vor Anpfiff besten Defensive der Liga, die Trainer Ralf Rangnick Sorgen bereiten sollte. Er hatte bis auf Bruma alle Spieler zur Verf├╝gung, die vergangenen Sonntag Gladbach noch 2:0 besiegt hatten. Der Portugiese hatte sich Samstagmorgen mit Oberschenkelproblemen abgemeldet, ihn ersetzte Matheus Cunha.

Fernsch├╝sschen von Cunha

Ansonsten standen alle Schl├╝sselakteure parat, doch sie machten sich das Spiel fr├╝h zunichte. Nach einem Fehlpass von Marcel Sabitzer an der Freiburger Strafraumgrenze, schaltete der SC blitzschnell um. ├ťber drei Stationen kam der Ball zu Luca Waldschmidt, dessen Schuss Peter Gulacsi auf den Hacken von Petersen prallen lie├č, von dort sprang er ins Leipziger Netz.

Damit hatten die Freiburger die Partie genau da, wo sie sie haben wollten. Jetzt musste Leipzig das Spiel gestalten. Ein Graus f├╝r die Sachsen, die von sieben Ligaspielen mit einem ├ťbergewicht an Ballbesitzanteilen bis dato nur zwei gewinnen konnten. Es war also keine ├ťberraschung, dass kaum ein Ball in die Gefahrenzone gelangte, gleichwohl blamabel f├╝r ein Team aus der Spitzengruppe der Liga. Ein Fernsch├╝sschen auf die Handschuhe von Alexander Schwolow durch Cunha war die erste Chance der Rasenballer nach einer Viertelstunde. Vier Minute sp├Ąter pr├╝fte Timo Werner den SC-Schlussmann aus spitzem Winkel.

Weitere Chancen erspielte sich RB bis zur Pause nicht. Stattdessen machte der SC ab der 30. Minute fr├Âhlich Druck und kam kurz vor dem Kabinengang zum 2:0. Bei einem erneuten Konter lief Dayot Upamecano Mike Frantz in die Hacken, Freiburgs Kapit├Ąn fiel, Schiedsrichter Tobias Welz schaute sich die Szene im TV an und entschied auf Strafsto├č. Waldschmidt verwandelte k├╝hl.

Freiburg spielt leichtf├╝├čig auf

Tore kurz vor der Pause wirken wie Nackenschl├Ąge, von den man sich entweder mit einem schnellen Tor erholt ÔÇô oder aber durch einen weiteren Gegentreffer zu Boden geht. Die Leipziger erlitten Letzteres. Den Knockout versetzte ihnen Frantz, der nach einer Hereingabe von Lukas K├╝bler sieben Minuten nach dem Wiederanpfiff mit dem Kopf zum 3:0 traf.

Die Minuten danach war f├╝r Rasenball eine einzige Qual. RB qu├Ąlte sich ├╝ber den Platz, Freiburg spielte leichtf├╝├čig auf und hatte durch Petersen und Frantz weitere Chancen auf Tore, Petersen setzte seinen Schuss knapp neben den langen Pfosten (59.), Frantz schoss Gulacsi in den Bauch (62.).

Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe sich eine erste M├Âglichkeit auf den Anschlusstreffer ergab. Upamecanos Kopfball nach einer Ecke von Diego Demme sprang aber knapp neben dem langen Pfosten ins Toraus. Neun Minuten vor Schluss ballerte Sabitzer einen Schwolow-Abpraller nach einem Freisto├č von Marcel Halstenberg aus kurzer Distanz ├╝ber das Tor. Es war die letzte Gro├čchance des Spiels. (RBlive/mhe)

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