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Neues FCB-Angebot für Hudson-Odoi – Haidara ohne Ausstiegsklausel

Noch ist unklar, wann Amadou Haidara erstmals für RB Leipzig auflaufen wird. (Foto: Imago)

Noch ist unklar, wann Amadou Haidara erstmals für RB Leipzig auflaufen wird. (Foto: Imago)

Neben Tyler Adams ist am gestrigen Mittwoch auch Amadou Haidara in Leipzig gelandet. Wie BILD berichtet, will der Mittelfeldmann so schnell wie möglich „mit den Jungs auf dem Platz stehen“. Wie schnell das sein wird, ist aktuell noch unklar. Bei Verletzungsbekanntgabe sprach der FC Red Bull Salzburg von einer zur erwartenden Verletzungsdauer von vier Monaten. Die wären Mitte März vorbei. Aktuell trägt Hadaira dem BILD-Bericht zufolge noch eine Schiene am verletzten Knie. RB Leipzigs Phyisotherapeuten werden sich in den kommenden Wochen intensiv um Haidara kümmern.

Wie Oliver Mintzlaff im Kicker (Print) erklärt, hätte der Verein von der Verpflichtung des 20-Jährigen nach der Verletzung auch Abstand nehmen können, „weil wir zu diesem Zeitpunkt mit Red Bull Salzburg noch keine Einigung erzielt hatten“. Dies sei aber nicht in Frage gekommen. „Wir haben uns trotz der Verletzung für seine Verpflichtung entschieden, weil wir mit diesem jungen und hochtalentierten Spieler einen sehr langfristigen Weg gehen wollen.“ Der Vertrag mit Haidara verfüge über keine Ausstiegsklausel betont der Geschäftsführer von RB Leipzig.

Peter Gulacsi weiß von englischem Interesse, fühlt sich in Leipzig aber wohl

Von einer Ausstiegsklausel ist auch bei Peter Gulacsi nichts bekannt. Der kam bereits 2015 aus Salzburg und ist spätestens seit dem Bundesligaaufstieg Stammkeeper bei RB Leipzig. In der abgelaufenen Hinrunde der Saison 2018/2019 spielte er so gut wie noch nie im RB-Trikot und ist der Bundesliga-Keeper, der prozentual die meisten Torschüsse hält und die meisten Großchancen vereitelt.

Entsprechend wird Peter Gulacsi auch immer wieder mit englischen Vereinen in Verbindung gebracht. Zumal der Ungar aufgrund seiner Zeit in England zwischen 2007 und 2013 als „homegrown Player“ zählt, wie er im Interview mit Sportbild (Print) erklärt. Von diesen Spielern müssen Premier-League-Vereine acht in ihrem Kader haben, wenn sie die maximale Kadergröße ausreizen wollen.

„Daher schauen mehr Klubs auf mich“, verweist Gulacsi darauf, dass er als „homegrown Player“ besonders begehrt ist. „Aber ich suche keinen neuen Verein. Ich bin in Leipzig sehr glücklich“, wehrt er Spekulationen über einen Wechsel in der Zukunft ab.

Fünf Millionen für bald 17-jähriges Talent aus Kopenhagen?

Spekulationen gab es bereits letzte Saison um den erst 16-jährigen Mohammed Daramy, der in den nächsten Tagen 17 wird und im letzten Jahr zum jüngsten Torschützen des FC Kopenhagen überhaupt wurde. 16 Jahre und knapp neun Monate war er bei seinem ersten Treffer alt, der Daramy noch mal stärker in den Fokus der europäischen Scouts schoss.

RB Leipzig gilt bereits seit längerem als sehr interessiert an einer Daramy-Verpflichtung. Rund fünf Millionen Euro soll ein möglicher Transfer des Talents laut Ekstrabladet kosten. Rund zwei Millionen hatte RB Leipzig vor einem Jahr bereits für Mads Bidstrup bezahlt, ebenfalls ein Talent vom FC Kopenhagen. Eine Ablöse von fünf Millionen Euro wäre die höchste, die im dänischen Fußball je für einen Spieler unter 18 gezahlt wurde.

Erschwert wird ein Verkauf vom in Dänemark geborenen Mohammed Daramy davon, dass er nicht über einen dänischen Pass verfügt, sondern Staatsbürger Sierra Leones ist. Dem Ekstrabladet-Bericht zufolge sei damit ein Wechsel nach England ausgeschlossen. Vertreten wird das Talent von Hasan Cetinkaya, der auch Emil Forsberg als Berater betreut. Geld verdienen dürfen Berater mit Transfers vor dem 18. Geburtstag allerdings nicht.

Neues Bayern-Angebot für Hudson-Odoi

Im Rennen um Chelsea-Talent Callum Hudson-Odoi soll der FC Bayern München derweil laut Sky Sport ein neues Angebot abgegeben haben. 33 Millionen Euro sind sicher jenseits dessen, was RB Leipzig zu zahlen bereit ist.

(RBlive/mki)