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Endlich angekommen: Amadou Haidara stellt sich bei RB Leipzig vor

Amadou Haidara stellt sich bei RB Leipzig den Pressevertretern vor. Foto: Jan Woitas/dpa

Amadou Haidara stellt sich bei RB Leipzig den Pressevertretern vor. Foto: Jan Woitas/dpa

Unter Marco Rose gelang es Amadou Haidara bei Red Bull Salzburg, sich international in den Fokus zu spielen. Spätestens seit dem feststehenden Abgang von Naby Keita wurde er auch mit RB Leipzig in Verbindung gebracht. Im Sommer war das Thema zunächst vom Tisch, weil er seinen Vertrag in Österreich nochmal verlängerte. Aber Ralf Rangnick gab nicht auf und holte ihn schließlich im Winter. Am Dienstag stellte der Zugang sich vor

Amadou Haidara ist gut gelaunt bei RB Leipzig angekommen

Haidara, den seine Mitspieler nur „Doudou“ nennen, präsentierte sich den Medienvertretern am Coottaweg bester Laune. In Shorts und Trainingsshirt nahm er auf dem Podium Platz, um die vielen Fragen zu beantworten. So sagte er über…

…seine neuen Mitspieler:

„Ich fühle mich schon sehr wohl und kenne den ein oder anderen Spieler ja schon as Salzburg. Dayot Upamecano ist hier. Im Moment läuft alles nach Plan.“

…die Wohnungssuche:

„Im Moment wohne ich im Hotel. Es gibt Menschen, die mir helfen, etwa bei der Wohnungssuche und mir mit Rat und Tat zur Seite stehen. Ich bin allein gekommen, aber in Salzburg habe ich auch alleine gewohnt und ich bin alt genug, alleine zurecht zu kommen.“

…seine Kreuzbandverletzung, die ihn bis mindestens März außer Gefecht setzt:

„Mit der Verletzung komme ich gut zurecht, es ist keine große Sache. Ich habe Fitnesstrainer, mit denen ich daran arbeite und bin guter Dinge, dass es sie schnell heilen wird.“

…die Behandlung (Haidara hatte sich gegen eine Operation entschieden):

„Es ist immer bei so einer Verletzung, dass man verschiedene Meinungen hört. Der eine sagt, konservative Behandlung, der andere würde operieren. Ich denke, das war die richtige Entscheidung, die ich getroffen habe.“

…den Grund für einen Wechsel im Winter:

„Ich hatte mit Ralf Kontakt im Sommer. Dann hat der Wechsel nicht stattgefunden, weil ich Salzburg helfen wollte, in die Champions League zu kommen. Ich habe aber auch gesagt, falls es nicht klappt, würde ich gerne meinen nächsten Schritt machen und zu RB Leipzig wechseln. Alle Parteien wussten, worum es geht.“

…seine Entscheidung für RB Leipzig:

„Klar gab es andere Angebote. Aber man sieht, in Leipzig wächst etwas. Und ich denke, ich habe hier mehr Zeit, zu spielen und mich zu entwickeln. Ich habe ja das ein oder andere Beispiel dafür gesehen. Ich denke, dass ich hier groß rauskommen kann.“

…seine Stärken und Schwächen:

„Im Zweikampf bin ich sehr stark und kann das Spiel lesen, gut antizipieren. Aber die Trainer, die mich geholt haben, kennen auch meine Schwächen und werden mich hier weiterentwickeln. Ich weiß, dass ich einen guten Schuss habe und den werde ich zum Einsatz bringen, wenn ich fit bin.“

…Naby Keita:

„Privat kenne ich nicht. Ich habe ihn ein paar mal im Fernsehen gesehen. Er ist eine große Nummer hier, das weiß jeder. Ob ich sein Nachfolger bin, kann ich nicht sagen. Jeder hat seine eigene Stärken. Naby hat mehr Erfahrung hat. Ich werde hier meinen Weg machen und dem Verein helfen. Wir sehen vielleicht ähnlich aus und ich habe wie er die Nummer acht, aber wir sind verschiedene Typen.“

…seinen Bekanntheitsgrad in Mali:

„Unbekannt bin ich mittlerweile nicht mehr. Als ich selber klein war, habe ich mich immer gefreut, wenn die Profis bei uns waren, und ich mit ihnen Fotos machen konnte. Jetzt bin ich selber einer von ihnen. Ich genieße das jetzt und weiß es zu schätzen. Wenn ich Freude bereiten kann, mache ich das gerne.“

…Salzburg:

„Ich vermisse nicht so viel. Skifahren zum Beispiel gehört ja nicht so zu meinen Stärken. In Leipzig fühle ich mich wohl. Es ist ein bisschen mehr wie in Mali, dort schneit es auch wenig.“

(aufgezeichnet von RBlive/mhe/msc)