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RB-Profi Emil Forsberg: „Ich bin wieder da!“

Von Martin Henkel
Emil Forsberg kann nach langer Leidenszeit bei RB Leipzig sein Comeback geben. Foto: imago

Emil Forsberg kann nach langer Leidenszeit bei RB Leipzig sein Comeback geben. Foto: imago

Mit einem Satz hat Emil Forsberg am Donnerstag seine Leidenszeit für beendet erklärt. Nach langer Verletzungspause sagte der Profi von RB Leipzig: „Ich bin wieder da!“

Fast vier Monate lang hatte der 27 Jahre alte Spielmacher an Problemen in der Leistengegend laboriert. In einem Mediengespräch in der Akademie am Cottaweg gab er Einblicke, was für ihn in dieser Zeit am schwersten gewesen sei: die Ungewißheit. „Wenn dir niemand sagen kann, wie lange es dauert, dann ist es hart“, sagte Forsberg. Er sei „bei vielen Spezialisten“ gewesen und „habe viele Antworten bekommen“, immer habe er dabei versucht, „positiv zu bleiben“, doch es „war eine harte Zeit“.

Forsberg-Comeback gegen Düsseldorf?

Immer aber sei der Verein dagewesen, habe ihn durch die Verletzungszeit begleitet, habe ihm Mut gemacht. „Danke an alle“, sagte der Schwede. „Von der Unterstützung her, ist RB einer der besten Vereine der Welt. Die Betreuung war echt top.“ Jetzt aber: Spuk vorbei! Seit zwei Wochen trainiert Forsberg schmerzfrei mit der Mannschaft. Er habe keinerlei Probleme mit den Adduktoren, versicherte er. Wann er wieder spielen kann, ließ er offen – allerdings auch durchblicken, dass er für einen Einsatz gegen Fortuna Düsseldorf am Sonntag bereit sei. „Wenn es nach mir geht, spiele ich von Anfang an.“

So weit wird es Trainer Ralf Rangnick vermutlich aber nicht kommen lassen. Der Schwede gab selbst zu Bedenken, dass er erst bei „70, vielleicht 80 Prozent“ sei. Den Rest an Leistung muss er sich über Spielpraxis holen. „Mal sehen, ob es für zehn oder 90 Minuten reicht.“

Forsberg: „Habe große Lust, wieder mit den Jungs zu zocken“

Was genau den Spielmacher der „Roten Bullen“ so lange außer Gefecht gesetzt hat, konnte er selbst nicht en detail beschreiben. Sicher aber scheint zu sein, dass Forsberg generell für Leistungssport problematische Leisten bzw. Adduktoren hat. „In diesem Bereich kommen viele Fakoren zusammen“, sagte er. Bereitet einer dieser Faktoren Probleme, zieht er andere nach sich. „Diese Details müssen also zusammenpassen.“

Für Forsberg bedeutet das, er spielt fortan mit dem Risiko, dass die Probleme jederzeit wiederkommen können. Verhindern will er das durch „ein paar Übungen, die ich mehr machen muss“. Welche konkret das seien, sagte er nicht. Überhaupt war dem Schweden anzumerken, dass er in die Einzelheiten seiner Verletzung nicht gehen wollte. Immer wieder betonte er, sei sei fit, wieder da, nur das zähle. „Ich habe große Lust, mit den Jungs auf dem Platz zu zocken.“

Kein Druck durch Verpflichtung von Hannes Wolf

Ach ja, und dass RB am Dienstag für den Sommer Hannes Wolf vom Bruderklub RB Salzburg verpflichtet hat, der wie Forsberg im linken offensiven Mittelfeld zu Hause ist, beschäftigt ihn nicht. „Das macht mir kein Druck“, so Forsberg. „Ich kann ihm ja noch ein paar Sachen zeigen.“ Ganz klar: Er ist wieder da!