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Ibrahima Konaté: „Vom ersten Tag an gemerkt, dass ich in Leipzig zu Hause bin“

Ibrahima Konaté ist eher der ruhigere Typ im Team von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Ibrahima Konaté ist eher der ruhigere Typ im Team von RB Leipzig. (Foto: Imago)

Für Ibrahima Konaté läuft es in dieser Saison mehr als rund. In der Vorbereitung auf die Spielzeit profitierte er vom Trainingsrückstand bei Dayot Upamecano und spielte sich mit sehr guten Leistungen in die Mannschaft. Seitdem ist Konaté in den wichtigen Spielen gesetzt. Nach Diego Demme ist er derzeit der Spieler mit der meisten Einsatzzeit bei RB Leipzig.

Ibrahima Konaté glänzt bei RB Leipzig mit Konstanz und als Torschütze

Dabei glänzte er mit sehr konstanten Auftritten. Er gewinnt zwei von drei Zweikämpfen und ist damit nicht nur Leipzigs Bestern, sondern gehört damit auch in der Bundesliga zur Top 10. Dazu ist er auch RBs bester Balleroberer und glänzte zuletzt in Stürmermanier in Düsseldorf als Schütze seines ersten Bundesliga-Tors und als Flügelläufer im Spiel gegen Dortmund.

„Ich bin nicht als Abwehrspieler geboren. Ich war lange Mittelfeldspieler und sogar Stürmer. Man sieht, dass ich davon etwas mitgebracht habe“, erklärt Konaté seinen Offensivdrang. Dabei bleibt er in seinen Aktionen auch meist fehlerfrei, sodass der Offensivdrang nicht zum Defensivproblem wird. Zehn Dribblings hat Konaté bisher in dieser Saison probiert. Alle zehn hat er gewonnen.

Sportlich seltsame Anfangszeit, aber in Leipzig sofort zu Hause

Als Ibrahima Konaté im Sommer 2017 ablösefrei aus Sochaux aus der zweiten französischen Liga kam, war noch nicht abzusehen, wie sich der Innenverteidiger entwickelt. In seiner Anfangszeit wirkte der damals 18-Jährige naturgemäß noch unsicher. Vor seinem ersten Bundesliga-Einsatz standen zudem erstmal zwei Einsätze für das U19-Team.

„Am Anfang war es seltsam“. erklärt Konaté in Sportbild mit Verweis auf die U19-Spiele. „Aber ich wusste, wenn ich ruhig bleibe, werde ich meine Ziele erreichen.“ Dabei half es offenbar auch, dass es auch zu Beginn kein Fremdeln mit dem Umfeld gab. „Vom ersten Tag an habe ich gemerkt, dass ich in Leipzig zu Hause bin. Ich wollte von Beginn an etwas bei RB erreichen und habe jeden Tag daran gearbeitet.“

Konaté verzichtet auch gern mal auf Gesellschaft der französischen Kollegen

In den letzten eineinhalb Jahren hat Ibrahima Konaté „eine Riesenentwicklung“ hingelegt. Der großgewachsene, enorm schnelle Verteidiger fühlt sich „wohl im Verein, deshalb habe ich auch verlängert. Dass ich von anderen Vereinen beobachtet werde, beeinflusst mich nicht.“ Er wolle immer nur sein Bestes geben und der Rest komme von selbst.

In der französischen Fraktion bei RB Leipzig ist Konaté „eher der ruhigere Typ.  Wir sind Freunde“, erklärt er in Richtung Upamecano, Augustin und Mukiele. „Aber wenn ich freihabe, muss ich nichts mit ihnen machen. Ich muss dann auch zur Ruhe kommen können.“

(RBlive/ mki)