Forbidden

You don't have permission to access this resource.

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.

  1. RB Leipzig News
  2. >
  3. News
  4. >
  5. „Aus dem Nichts so eine Leistung”: RB-Youngster Max Finkgräfe widmet sein Premierentor verstorbenem Opa

„Aus dem Nichts so eine Leistung” Finkgräfe widmet Premierentor seinem verstorbenen Opa

Max Finkgräfe ist der 15. Torschütze der Leipziger in dieser Bundesligasaison. Nach seinem Tordebüt und starker Leistung erklärte er seinen emotionalen Jubel.

Von Ullrich Kroemer 25.04.2026, 10:01
Grüße in den Himmel: Max Finkgräfe.
Grüße in den Himmel: Max Finkgräfe. (Foto: imago/Björn Reinhardt)

LeipzigMax Finkgräfe fackelte nicht lange und schoss den schlecht verteidigten Ball an der Strafraumkante mit einem beherzten Dropkick aufs Tor. Mit seinem sehenswerten Treffer zum 1:0 (22.) eröffnete der 22-Jährige das Festival der Tore und Großchancen beim 3:1 (2:0) von RB gegen Union Berlin. RB hatte Gelegenheiten für zwei Spiele, ließ aber zu viele aus. Nicht so Max Finkgräfe, der nun der 15. Spieler im Kader ist, der diese Saison bereits getroffen hat. „Wenn ich den Ball annehme, geht er ins Toraus, deswegen habe ich einfach draufgehalten, aber da war eine Menge Glück dabei”, bekannte er ehrlich.

Lesen Sie hier: „Jetzt wollen wir auch die letzten Meter gehen” – Reaktionen nach dem 3:1 gegen Union

Sein Jubel geriet emotional. Finkgräfe wies mit der Hand gen Himmel und schlug sich die Hände vors Gesicht. Alle Kollegen kamen zum Gratulieren vorbei und freuten sich mit dem sympathisch bodenständigen U21-Nationalspieler über seine Torpremiere für Rasenballsport.

„Der Treffer ist sehr emotional”

Nach Abpfiff erklärte er, dass er das Tor samt Jubelgeste seinem kürzlich verstorbenen Großvater widmete. „Er hat mich zum Fußball gebracht”, erklärte der Youngster. „Der Treffer ist sehr emotional, ich habe von so einem Tor geträumt.” Er selbst ist in Mönchengladbach geboren, doch sein Vater und Familie stammen aus der Region rund um Leipzig. „Meine Tante wohnt in Richtung Halle, sie sind regelmäßig hier und ich besuche sie”, sagte Finkgräfe.

Der Linksfuß, der vor der Saison vom 1. FC Köln gekommen war, hatte lange kaum Einsätze und musste sich hinter Kapitän David Raum anstellen. Nun hatte er wegen der Leistenprobleme des Nationalspielers erstmals die Chance, sich zweimal von Beginn an zu zeigen. „Ich freue mich, dass ich mal am Zug sein darf, habe einkalkuliert, dass ich wenig spiele und freue mich umso mehr, dass ich aus dem Nichts so eine Leistung zeigen kann”, betonte er. „Das zeigt, wie hart ich tagtäglich arbeite.”

„Habe mich extrem weiterentwickelt – menschlich und spielerisch”

Finkgräfe lieferte eine sehr ordentliche Partie ab, vertrat Raum ballsicher und zweikampfstark und schlug gefährliche Ecken in den Sechzehner, von denen zwei sogar am Torgestänge der Unioner landeten. Lediglich ein, zwei Wackler und Stockfehler leistete sich das Talent.

„Wir haben versucht, im Gegenpressing griffig zu sein, uns dadurch Bälle zu holen und Situationen zu erschaffen, weil wir wussten, dass Union tief stehen wird und durch Ballgewinne mehr Platz sein wird”, erklärte er. Nur mit der Schlussphase, in der die Leipziger unkonzentriert zu viele Bälle verloren und Union Konter ermöglichten, war er unzufrieden. „Vielleicht bin ich noch nicht ganz so abgezockt wie andere Spieler”, sagte er selbstkritisch.

Werner: Nicht nur mitgeschwommen

Mit seiner Situation in dieser Saison geht Finkgräfe absolut realistisch, sehr erwachsen und demütig um. „Ich habe mich persönlich extrem weiterentwickelt, menschlich und auch fußballerisch – genau das war mein Ziel. Nächste Saison versuche ich dann, den nächsten Schritt zu gehen”, kündigte er an. Sprich: mehr Spielzeit. Die wird er bekommen, wenn RB an drei Wettbewerben teilnimmt.

„Max ist total klar”, lobte Trainer Ole Werner. „Es überrascht mich nicht, dass er eine solche Leistung zeigt. „Er ist taktisch schlau, weiß, die Aufgaben umzusetzen und bringt alles mit, was du für diese Position brauchst.” Finkgräfe sei nicht einfach nur mitgeschwommen, sondern habe eine Leistung gezeigt, die den Unterschied machen kann. „Er ist ein Beispiel für viele positive Entwicklungen, die wir haben – auch losgelöst von Spielzeit. Du kannst dich auch durch gute Trainingsarbeit weiterentwickeln und auf Einsätze vorbereiten.”

403 Forbidden

Forbidden

You don't have permission to access this resource.