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Rangnick wollte Daniel Ginczek, Labbadia „geschockt“ von Cunha-Tor

Bruno Labbadia kennt Matheus Cunha nicht erst, seitdem der bei RB Leipzig spielt. Foto: imago/Joachim Sielski

Bruno Labbadia kennt Matheus Cunha nicht erst, seitdem der bei RB Leipzig spielt. Foto: imago/Joachim Sielski

Vor dem Aufeinandertreffen von RB Leipzig und VfL Wolfsburg (Samstag, 13. April ab 15.30 Uhr) offerierte Ralf Rangnick, dass er an einem heutigen Wolfsburger interessiert war. Aber auch Bruno Labbadia hatte schon einen RB-Spieler im Auge, als der noch nicht in der Bundesliga spielte.

Daniel Ginczek war ein Thema bei RB Leipzig

Wenn der VfL Wolfsburg anreist, herrscht bei RB Leipzig höchste Konzentration. Die Mannschaft von Bruno Labbadia hat sich nach Jahren des Auf und Ab stabilisiert, spielt kompakt, ist zudem torgefährlich. Ralf Rangnick warnte auch namentlich vor einem aus der gegnerischen Offensive. „Mit Daniel Ginzcek haben sie einen wuchtigen Spieler, der nicht leicht zu verteidigen ist.“ Der RB-Coach muss es wissen, denn den Ex-Stuttgarter hatte er in der Vergangenheit für RB Leipzig im Visier. „Aber seine Verletzungen haben ihn leider immer wieder zurückgeworfen.“

Bruno Labbadia: „Mit dem Tor hat Cunha mich geschockt“

Aktuell ist im RB-Sturm weniger Bedarf. Hinter Top-Duo Timo Werner, den Labbadia in Stuttgart als 16-Jährigen förderte, und Yussuf Poulsen ist Matheus Cunha der Backup Nummer eins geworden. Der Brasilianer hat sich kürzlich mit einem Traumtor gegen Leverkusen  international in den Fokus geknipst.

Bruno Labbadia hatte diesen Reminder gar nicht nötig. Denn Matheus Cunha wäre beinahe noch im letzten Sommer in seinem Team gelandet. „Ich verfolge immer Spieler, die mich interessiert haben“, erklärte Labbadia. „Ich hab ihm viel zugetraut, aber mit dem Tor hat er mich am Wochenende sogar geschockt.“

(msc)