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Timo Werner will RB-Vertrag nicht verlängern – Noch kein Angebot vom FC Bayern?

Ciao Leipzig? Timo Werner. Foto: Imago/Eibner

Ciao Leipzig? Timo Werner. Foto: Imago/Eibner

RB Leipzigs Klubchef Oliver Mintzlaff hat in der Halbzeitpause des Heimspiels gegen den VfL Wolfsburg (2:0) mehr oder weniger den Abgang von Stürmer Timo Werner verkündet. Mintzlaff sagte über die in der Luft hängende Vertragsverlängerung des 24-Jährigen mit seinem aktuellen Arbeitgeber beim Sender Sky: „Wir wollen bekanntermaßen mit ihm verlängern. Aber er hat uns signalisiert, dass er eher nicht verlängern möchte.“

Noch kein Angebot für Timo Werner vom FC Bayern München?

Damit dürfte der Abschied des Nationalspielers besiegelt sein. Werner hat bis 2020 Vertrag, RB hatte ihm ein neues Papier schon vor Monaten vorgelegt. Geht er diesen Sommer, bekommen die Sachsen noch Geld. Ein Jahr später könnte er ablösefrei wechseln. „Wir sind in vernünftigen Gesprächen“, sagte Mintzlaff. In der Vergangenheit betonten sowohl der Geschäftsführer von RB Leipzig als auch Trainer Rangnick immer wieder, dass man mit Werner nicht ohne Verlängerung in das letzte Vertragsjahr geht.

Wohin es Werner zieht, ist immer noch unklar. Alle Spekulationen weisen auf einen Abgang Richtung Rekordmeister Bayern München, der mindestens 40 Millionen Euro überweisen müsste, wenn er den Stürmer kommende Saison beschäftigen will. Laut Kicker (Print) liegt vom deutschen Rekord-Meister allerdings bisher weder eine Anfrage noch ein Angebot vor. Auch von anderen Klubs seien keine Angebote eingegangen.

BILD meint derweil, dass Werner-Berater Karlheinz Förster mit den Bayern die Eckpunkte eines Vertrags bereits besprochen hat. RB Leipzig versuche derweil andere Interessenten als die Bayern mit ins Boot zu holen. Liverpool, Real Madrid und Paris Saint-Germain sollen demnach ein Auge auf den deutschen Nationalstürmer geworfen haben.

Timo Werner bei RB Leipzig derzeit wieder in Top-Form

Trainer Ralf Rangnick verneinte auf der Pressekonferenz nach dem Spiel gegen Wolfsburg noch, dass es einen neuen Stand in der Causa Werner gebe. Damit steht er allerdings in Widerspruch zum Vorstandsvorsitzenden. Der Coach sagte: „Ich weiß nichts von einem neuen Stand. Das ist für mich aber auch nicht von Bedeutung. Mich interessiert nur die Formkurve von Timo und die deutet deutlich nach oben.“

Gegen Wolfsburg schoss Timo Werner sein 14. Saisontor, es war der Treffer zum 2:0. Damit liegt seine Gesamtquote bei 48 Toren in 89 Spielen, 24 Treffer bereitete er vor. In den letzten vier Bundesligaspielen war er immer mindestens an einem Treffer direkt beteiligt. Das gelang ihm zuvor in seiner Karriere noch nie. Drei Tore und drei Vorlagen verbuchte er gegen Schalke, Hertha, Leverkusen und Wolfsburg.

Sein Abgang ist ein herber Verlust für den Klub und das Team. Kollege Emil Forsberg aber wirkte entspannt mit Blick auf den möglichen Wechsel seines Passabnehmers. „Er muss seine eigene Entscheidung treffen. Aber wenn er so spielt wie heute, dann habe ich in den letzten fünf Spielen kein Problem damit.“

(RBlive/ mhe/ mki)