Seite neu laden

Vor Halbfinale gegen RB: HSV-Investor Kühne glaubt nicht an Pokalsieg

Klaus-Michael Kühne glaubt nicht an den Pokalsieg. Foto: imago/Oliver Ruhnke

Klaus-Michael Kühne glaubt nicht an den Pokalsieg. Foto: imago/Oliver Ruhnke

Am Dienstag, den 23. April (ab 20.45 Uhr) spielt RB Leipzig das Pokalhalbfinale beim Hamburger SV. Dort ist aber nicht jeder davon überzeugt, dass man die Sachsen als Underdog schlagen kann.

Kühne würde dem HSV sofort Schulden erlassen

Ein Pokalsieg würde dem klammen Verein wichtige Millionen in die Kassen spülen. Ausgerechnet Klaus-Michael Kühne, der „seinen“ HSV über Jahre hinweg mit viel Geld versorgt hatte, macht sich aber keine großen Hoffnungen. „Es würde mich sehr freuen, wenn ich endlich mal einen größeren Betrag zurückbekäme“, sagte er der Bild-Zeitung. Allerdings würde er den Betrag von 12,8 Millionen Euro, der ihm per Klausel direkt zusteht, sofort reinvestieren, weil diese faktisch eine Insolvenz für den HSV bedeute.

Kühne findet HSV-Spieler zu alt

Dass er  sich Gedanken um diese finanziellen Fragen machen muss, sieht er ohnehin nicht als realistisches Szenario. „Meiner Meinung nach ist das größte Problem derzeit das Spielermaterial. Viele Spieler sind einfach zu alt geworden und sind verletzungsanfällig, man hat die halbe Mannschaft mit durchgeschleppt, die nicht tauglich für die Bundesliga war“, so der 81-Jährige.

(msc)