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Historischer Pokalerfolg: Wer war RB-Spieler des Spiels beim HSV?

Partyzeit bei RB Leipzig nach dem Einzug ins Pokalfinale. (Foto: GEPA Pictures - Sven Sonntag)

Partyzeit bei RB Leipzig nach dem Einzug ins Pokalfinale. (Foto: GEPA Pictures – Sven Sonntag)

Es war historisch, was RB Leipzig am Dienstagabend erreichte. Nach dem 3:1 beim Hamburger SV steht der Klub zehn Jahre nach der Gründung erstmals im Endspiel des DFB-Pokal. Bisher stehen zwei Sachsenpokal-Siege und jeweils eine Oberliga- und Regionalligameisterschaft in der Titelsammlung des Vereins. Ein Titel in einem bundesweiten Wettbewerb fehlt noch in der Sammlung.

RB Leipzig mit Zweitligastamm ins Pokalfinale

Für RB Leipzig war es der neunte Pflichtspielsieg in der Fremde hintereinander. Erst einmal gelang eine solche Serie in der Vereinsgeschichte. In der Saison 2011/2012 hießen die Gegner unter Trainer Peter Pacult noch Meppen, Meuselwitz oder Wilhelmshaven und gespielt wurde in der Regionalliga und im Sachsenpokal.

In Hamburg standen insgesamt sieben Spieler in der Startformation, die schon zu Zweitligazeiten bei RB spielten und damals das Gerüst des Teams, das 2016 in die Bundesliga aufstieg, bildeten. Poulsen spielst sogar schon seit 2013 in Leipzig und hat den Weg aus der dritten Liga bis nun ins DFB-Pokalfinale mitgemacht.

Yussuf Poulsen an zwei RB-Toren beteiligt

Poulsen war in Hamburg mal wieder einer der entscheidenden Spieler. Das 1:0 köpfte er nach einer Halstenberg-Ecke selbst. Das 2:1 bereitete er mit einer Hereingabe vor. Janjicic drückte den Ball zum Eigentor über die Linie. Das 3:1 besorgte ein spielfreudiger Emil Forsberg mit einem platzierten Schuss von der Strafraumgrenze, nachdem er kurz zuvor noch an der Latte gescheitert war.

Zur Pause hatte Ralf Rangnick von einem 4-2-2-2 auf ein 4-3-3 umgestellt. Vor allem nach der 2:1-Führung fand die zentrale Mittelfeldkette mit Sabitzer, Kampl und Laimer mehr Zugriff als in den 20 Minuten vor der Pause, als man noch in einem 4-2-2-2 spielte. Dahinter räumte die Viererkette mit Klostermann, Halstenberg, Orban und Konaté in der zweiten Halbzeit zuverlässig die HSV-Angriffe ab. In der Schlussviertelstunde bekam man dabei Verstärkung von Nordi Mukiele, der aus der Viererkette in der Abwehr eine Fünferkette machte. In Gefahr geriet der Sieg dann nicht mehr.

(RBlive/ mki)