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Dayot Upamecano: „Ich habe keine Probleme mehr“

Für Dayot Upamecano soll es in Zukunft wieder spaßiger werden als in den letzten Monaten. (Foto: imago images / Picture Point LE)

Für Dayot Upamecano soll es in Zukunft wieder spaßiger werden als in den letzten Monaten. (Foto: imago images / Picture Point LE)

2019 war bisher nicht das Jahr des Dayot Upamecano. Gerade mal drei Pflichtspiele stehen für den Innenverteidiger bisher auf dem Zettel. Zuerst zog er sich einen „Bone bruise“, eine Art Knochenprellung zu, die ihn vier Monate lang aus dem Verkehr zog. Zuletzt verpasste er  wegen kleinerer Probleme mit Fuß und Muskulatur den Saisonstart.

Nun will Upamecano aber wieder angreifen. In der Länderspielpause sei er „in Leipzig geblieben“ und habe dort „durchgängig trainiert. Ich fühle mich gut, habe keine Probleme mehr“, erklärt er im Interview mit der LVZ. Ob er schon gegen die Bayern am Samstag wieder in den Kader rückt, „entscheidet der Trainer“ nach Trainingseindrücken. „Ich werde alles dafür tun, dass die Eindrücke von mir gut sind.“

Harte, aber lehrreiche Zwangspause für Dayot Upamecano

Die lange Zwangspause sei „hart“ gewesen. „Aber das gehört zum Beruf dazu. Man hat während der Reha Zeit, an Defiziten zu arbeiten, noch stabiler zu werden. Nach so einer Erfahrung schätzt man es noch viel mehr, gesund und einsatzfähig zu sein.“

Wie lange Dayot Upamecano, der noch bis 2021 bei RB unter Vertrag steht, in Leipzig bleiben wird, will er nicht verraten. „Leipzig ist auf dem Weg zu einem ganz großen Club zu werden. Ich fühle mich hier gut, die Bedingungen könnten nicht besser sein“, hat der 20-Jährige aber offenbar keine ganz große Wechsel-Sehnsucht.

Große Wertschätzung für Ralf Rangnick

Zum Wohlfühlen könnte auch sportlicher Erfolg beitragen. „Wir wollen wieder in die Champions League und auch sehr gern wieder ins Pokal-Finale“, formuliert Upamecano für die aktuelle Saison. Auch die Meisterschaft sei ein mögliches Ziel.

Dabei helfen könnte Neu-Trainer Julian Nagelsmann. „Er ist ein kommunikativer Typ, der viel verlangt und uns viel gibt. Wir alle wollen und müssen uns verbessern“, weiß Dayot Upamecano, der aber gleichzeitig auch Ex-Trainer Ralf Rangnick vermisst. „Meine Familie und ich haben ihm viel zu verdanken. Alles, was uns Herr Rangnick versprochen und vorhergesagt hat, ist eingetreten. Ein toller Trainer, Sportdirektor und Mensch.“

(RBlive/ mki)