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Länderspiele: Erfolg für Tschechien und Schick – Insgesamt 16 RB-Spieler kamen zum Einsatz

Patrik Schick darf sich über ein 3:0 Tschechiens gegen Montenegro freuen. (Archivfoto: imago images / CTK Photo)

Patrik Schick darf sich über ein 3:0 Tschechiens gegen Montenegro freuen. (Archivfoto: imago images / CTK Photo)

Am Dienstag ging die Länderspielwoche mit zwei Spielen mit Beteiligung von Akteuren von RB Leipzig zu Ende. Für Tschechien war es in der EM-Quali noch mal ein erfolgreicher Tag. In Montenegro gewann das Team mit 3:0. Da sich Kosovo in England parallel die erste Niederlage zuzog, übernahm Tschechien wieder Rang 2 in Gruppe A, mit dem man sich direkt für die Europameisterschaft qualifizieren würde.

Zwei Standards brachten kurz nach der Pause den Durchbruch in der Partie. Patrik Schick stand erneut in der Startelf und wurde erst in der Nachspielzeit der zweiten Hälfte ausgewechselt. Der neue Stürmer von RB Leipzig blieb blass und verbuchte in seinen 90 Minuten keinen einzigen Torschuss.

Gar keine Chance sich zu zeigen, bekam erneut Marcelo Saracchi. Wie schon beim Test gegen Costa Rica in der vergangenen Woche saß der Linksverteidiger auch beim 1:1 von Uruguay in den USA nur auf der Bank. Schon zur Copa America war Saracchi im Juni gereist, ohne von seinem Nationaltrainer eine einzige Einsatzminute zu bekommen. Auch der Ausflug nach Zentral- und Nordamerika endete nun in Sachen Einsatzzeit mit einer Enttäuschung.

16 Spieler von RB Leipzig bestreiten 18 Spiele

Rechnet man Tom Krauß mit, waren in der letzten Woche insgesamt 18 Profis von RB Leipzig mit ihren Nationalmannschaften unterwegs. 16 Spieler kamen auch zum Einsatz und bestritten insgesamt 18 Spiele, lediglich Marcelo Saracchi und Yvon Mvogo schauten komplett zu. Im deutschen und österreichischen Kader standen mit je drei Spielern die meisten RB-Akteure. Auch Ungarn hatte zwei RB-Spieler in seinen Reihen.

Je zwei Startelfeinsätze bekamen bei ihren Nationalmannschaften Tom Krauß, Yussuf Poulsen, Matheus Cunha, Timo Werner, Lukas Klostermann, Marcel Sabitzer, Konrad Laimer und Patrik Schick. Nur Lukas Klostermann und Marcel Sabitzer spielten zweimal durch, dem starken Konrad Laimer fehlten lediglich zwei Minuten dazu.

Matheus Cunha im Glück – Stefan Ilsanker mit Pech

Beste Offensivkraft war mit Abstand Matheus Cunha, der für das brasilianische Olympiateam in zwei Einsätzen drei Tore erzielte und zwei vorbereitete und damit an allen Toren seiner Mannschaft beteiligt war. Cunha war der einzige RB-Spieler, der in der Länderspielwoche bei zwei Siegen auf dem Platz stand. Bemerkenswert auch die jeweils ersten Länderspieltore von Marcel Halstenberg und Konrad Laimer.

Pech hatte derweil Stefan Ilsanker. Der hatte gegen Lettland mit seiner ersten Ballberührung den Ball an den Pfosten geköpft, von wo aus die Kugel an den lettischen Torhüter und dann ins Tor prallte. Statt sein erstes Länderspieltor zu erzielen, wurde der Treffer offiziell als Eigentor gewertet. „Meine Mama sagt natürlich, es war mein Tor. Ich hoffe, sie kann die FIFA auch noch überzeugen“, scherzte Ilsanker trotzdem nach einem „Mega-Tag“ für ihn.

Länderspiele mit Beteiligung von RB Leipzig

  • 04. September, 19.00 Uhr: Spanien U19 – Deutschland U19 1:1 | Hartmann, Jäkel je 90 Minuten; Krauß: 60 Minuten; Talabidi: 15 Minuten
  • 05. September, 20.45 Uhr: Färöer – Schweden 0:4 | Emil Forsberg: ohne Einsatz
  • 05. September, 20.45 Uhr: Gibraltar – Dänemark 0:6 | Yussuf Poulsen: 64 Minuten
  • 05. September, 20.45 Uhr: Irland – Schweiz 1:1 | Yvon Mvogo: ohne Einsatz
  • 05. September, 20.45 Uhr: Montenegro – Ungarn 2:1 | Willi Orban: 45 Minuten; Peter Gulacsi: ohne Einsatz
  • 05. September, 21.00 Uhr: Frankreich U21 – Albanien U21 4:0 | Ibrahima Konaté: ohne Einsatz
  • 06. September, 02.30 Uhr: Brasilien U23 – Kolumbien U23 2:0 | Matheus Cunha: 90 Minuten (ein Tor)
  • 06. September, 20.45 Uhr: Deutschland – Niederlande 2:4| Klostermann: 90 Minuten; Werner: 60 Minuten; Halstenberg: ohne Einsatzzeit
  • 06. September, 20.45 Uhr: Wales – Aserbaidschan 2:1 | Ampadu: 74 Minuten
  • 06. September, 20.45 Uhr: Österreich – Lettland 6:0 | Sabitzer: 90 Minuten (ein Tor); Laimer: 90 Minuten (ein Tor); Ilsanker: 15 Minuten
  • 07. September, 04.00 Uhr: Costa Rica – Uruguay 1:2 | Saracchi: ohne Einsatz
  • 07. September, 15.00 Uhr: Kosovo – Tschechien 2:1 | Schick: 60 Minuten (ein Tor)
  • 07. September, 19.00 Uhr: Marokko U23 – Mali U23 1:1 | Haidara mit Startelfeinsatz
  • 08. September, 18.00 Uhr: Schweiz – Gibraltar 4:0 | Mvogo: ohne Einsatz
  • 08. September, 18.00 Uhr: Georgien – Dänemark 0:0 | Poulsen: 90 Minuten
  • 08. September, 20.45 Uhr: Schweden – Norwegen 1:1 | Forsberg: 90 Minuten (ein Tor)
  • 09. September, 17.00 Uhr: Deutschland U19 – England U19 1:0 | Jäkel: 90 Minuten; Krauß: 88 Minuten; Talabidi: 61 Minuten; Hartmann: 2 Minuten
  • 09. September, 20.45 Uhr: Nordirland – Deutschland 0:2 | Halstenberg: 90 Minuten (ein Tor); Klostermann: 90 Minuten; Werner: 67 Minuten
  • 09. September, 20.45 Uhr: Polen – Österreich 0:0 | Sabitzer: 90 Minuten; Laimer: 88 Minuten; Ilsanker: 14 Minuten
  • 09. September, 20.45 Uhr: Ungarn – Slowakei 1:2 | Gulacsi, Orban: je 90 Minuten
  • 09. September, 20.45 Uhr: Wales – Weißrussland 1:0 | Ampadu: ohne Einsatzzeit
  • 09. September, 21.00 Uhr: Frankreich U21 – Tschechien U21 3:1 | Konaté: 90 Minuten
  • 10. September, 01.00 Uhr: Brasilien U23 – Chile 3:1 | Cunha: 70 Minuten (zwei Tore)
  • 10. September, 20.45 Uhr: Montenegro – Tschechien 0:3 | Schick: 90 Minuten
  • 11. September, 02.00 Uhr: USA – Uruguay 1:1 | Saracchi: ohne Einsatzzeit

Nominierte Spieler von RB Leipzig

  • Deutschland: Timo Werner, Marcel Halstenberg, Lukas Klostermann
  • Österreich: Marcel Sabitzer, Stefan Ilsanker, Konrad Laimer
  • Ungarn: Willi Orban, Peter Gulacsi
  • Schweden: Emil Forsberg
  • Dänemark: Yussuf Poulsen
  • Tschechien: Patrik Schick
  • Wales: Ethan Ampadu
  • Schweiz: Yvon Mvogo
  • Uruguay: Marcelo Saracchi
  • U23 Brasilien: Matheus Cunha
  • U23 Mali: Amadou Haidara
  • U21 Frankreich: Ibrahima Konaté
  • U19 Deutschland: Tom Krauß, Frederik Jäkel, Malik Talabidi, Fabrice Hartmann

(RBlive/ mki)