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Lust auf "Mission Impossibles" Rangnick-Stiftung bleibt in Leipzig

Ralf Rangnick spricht ├╝ber sein Engagement mit der Rangnick-Stiftung.

Ralf Rangnick spricht ├╝ber sein Engagement mit der Rangnick-Stiftung.

Ralf Rangnick hat sein Engagement bei Red Bull und damit auch bei RB Leipzig beendet. Seine Stiftung, die ihren Sitz in der Messestadt hat, bleibt dieser erhalten, erkl├Ąrt der Macher des Vereins in einem Interview mit der Business-Plattform Xing.

Ralf Rangnicks Stiftung bleibt Leipzig erhalten

Hauptanliegen ist ihm, Kindern Chancen zu geben, die sie von Haus aus nicht haben. "Ich hatte selbst fr├╝her keine gro├če finanzielle Unterst├╝tzung, ich musste mir das selbst erarbeiten", so der fr├╝here Trainer und Sportdirektor der Sachsen. "Ausbildung ist der Schl├╝ssel zu einem guten Leben, das man selbstbestimmt f├╝hren kann." Er sei sehr offen f├╝r schwierige, auf den ersten Blick unm├Âgliche "Mission Impossibles", bei denen er das Gef├╝hl braucht, Dinge mitentwickeln zu k├Ânnen. Dabei setzt er nicht gleich an der Spitze des Bildungswege an, sondern ganz niedrigschwellig.

"Dinge wie diese passieren sonst nicht"

Eines der ersten Projekte war der "Fahrradf├╝hrerschein to go", f├╝r den mobile Parcours durch die Stadt und zu Schulen fahren. "Wir haben zun├Ąchst die Schulleiter eingeladen und gefragt, wo der Schuh dr├╝ckt." Daraus sind dann die Projekte entstanden. "Eine Schulleiterin hat eine flammende Rede gehalten ├╝ber den Zustand der ├ťbungspl├Ątze f├╝r das Fahrradfahren. Es gibt in Leipzig extrem viele Fahrradfahrer und leider daher oft schwere Unf├Ąlle mit Autos." Umso wichtiger sei es, dass Kinder in den Genuss kommen, auf den Verkehr vorbereitet zu werden. Stimmen, die Aufgaben wie diese dem Staat zuweisen, entgegnet er: "Dann br├Ąuchte es normalerweise keine Charity. Es ist aber nicht der Fall, dass diese Dinge sonst passieren."

(RBlive/msc)