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5,7 Millionen für 3. Liga RB Leipzig hilft auch Hansa, CFC, FCM, HFC, Zwickau und Jena

In der 3. Liga herrscht Uneinigkeit, ob die Saison zu Ende gespielt werden kann oder nicht.

In der 3. Liga herrscht Uneinigkeit, ob die Saison zu Ende gespielt werden kann oder nicht.

Ein Teil der 20 Millionen Euro, welche die Champions-League-Teilnehmer Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen im Rahmen einer Solidaraktion finanziell strauchelnden Bundesligavereinen zur Verfügung gestellt haben, soll jetzt auch zur Rettung der von der Pleite bedrohten Klubs der 3. Liga eingesetzt werden. Darüber berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung zuerst. Bei der heutigen DFL-Sitzung wurde das vom Präsidium verabschiedet.

Wie sich der Fonds im Detail zusammensetzt, lesen Sie hier:

7,5 Millionen Euro aus dem Solidar-Topf stehen nun für die Drittligisten und die Fußball-Bundesliga der Frauen zur Verfügung. Weil jene Klubs, die auch in der Fußball-Bundesliga der Männer spielen, ihren Anspruch zurückzogen, geht das Geld zu gleichen Teilen an die 25 verbleibenden Klubs in 3. Liga und der 1. Liga der Frauen. Jeder Verein bekommt 300.000 Euro, die 19 Klubs in der 3. Liga werden somit mit 5,7 Millionen Euro unterstützt.  

RB Leipzig: „Gelebte Solidarität innerhalb der Fußballfamilie”

Somit unterstützen RB Leipzig & Co. auch die Ostklubs Hansa Rostock, Chemnitzer FC, Hallescher FC, 1. FC Magdeburg, Carl Zeiss Jena und FSV Zwickau. „Natürlich ist es ein schönes Zeichen für die gelebte Solidarität innerhalb der deutschen Fußballfamilie, dass mit der Summe von 7,5 Millionen Euro kurzfristig die 3. Liga sowie die Frauen-Bundesliga unterstützt werden”, sagte Ulrich Wolter, Direktor Operations, auf Anfrage von RBlive/Mitteldeutscher Zeitung. „So können 19 Klubs der 3. Liga und sechs Vereine der Frauen-Bundesliga mit der jeweils gleichen Summe rechnen und sich kurzfristig ein Stück weit absichern.“

Zunächst war nur vorgesehen, dass die Klubs der 1. und 2. Liga von dem Geld profitieren. Das hatte die DFL auf Anfrage Ende März mitgeteilt. Das änderte sich nun, wohl auch wegen der Diskussionen um eine Sonderbehandlung der 1. und 2. Liga. Die Entscheidung, das Geld nun auch für die Drittligisten und den Frauenfußball zu verwenden, habe das DFL-Präsidium „in einem ersten Beschluss zur teilweisen Verwendung des Solidarfonds gefasst” teilte Wolter mit. RB begrüße diese Entscheidung „selbstverständlich”.

Die 3. Liga ist unter dem Dach des Deutschen Fußball-Bundes organisiert und finanziell hart von der Corona-Krise getroffen. Unter den Klubs gibt es unterschiedliche Auffassungen, ob die Saison fortgesetzt werden soll. Befürchtet wird eine Flut von Insolvenzen. (RBlive/ukr)