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Doch keine Quarantäne-Pflicht? Behörden in Leipzig "müssen darüber entscheiden"

Alexander Sörloth von RB Leipzig (l.) und Erling Haaland (Borussia Dortmund)

Alexander Sörloth von RB Leipzig (l.) und Erling Haaland (Borussia Dortmund)

Der stellvertretender Leiter der norwegischen Gesundheitsbehörde Helsedirektoratet hat am Montag in einem Interview mit der Zeitung "Aftenposten" gesagt, die Länderspielrückkehrer müssten die Anweisungen ihrer lokalen Behörden zur Quarantäne beachten. "Sie müssen die Vorschriften zur Infektionskontrolle einhalten, die in dem Land gelten, in dem sie leben", erklärte Espen Rostrup Nakstad. "Genauso wie Ausländer, die nach Norwegen kommen, unsere Regeln einhalten müssen."

Sörloth wird am Montag wieder auf Corona getestet

Nach einem positiven Test des Norwegers Omar Elabdellaoui hatte der norwegische Gesundheitsminister am Wochenende darauf gepocht, dass die Mannschaft das Land nicht verlässt und eine zehntägige Quarantäne für das gesamte Team angeordnet. Weitere Offizielle aus dem Fußballverband und der Politik äußerten sich vergleichbar.

Später wurde doch noch eine Ausreisegenehmigung erteilt. Unter der Bedingung, dass sich die Spieler wie Alexander Sörloth von RB Leipzig und Erling Haaland (Borussia Dortmund) in ihren Wohnorten zehn Tage isolieren.

Nakstadt: "Norwegisches Recht gilt nicht im Ausland"

Der Stürmer war am Sonntagabend nach Leipzig zurückgekehrt und nach dem Corona-Fall bei der norwegischen Mannschaft bereits dreimal negativ getestet worden. Nach einem weiteren negativen Test, der am Montag durchgeführt wird, kann der 24-Jährige nach den Vorgaben des zuständigen Leipziger Gesundheitsamts wieder das Training aufnehmen. Laut RB-Sportdirektor Krösche gebe es keine Quarantäne-Anordnung durch die norwegischen Behörden. Er könnte damit auch am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei Eintracht Frankfurt spielen.

Auf die Frage, wie er es bewertet, dass Sörloth nach zwei negativen Tests in Deutschland wieder ins Training einsteigen kann, sagte Nakstad. "Die Infektionskontrollbehörden in Leipzig müssen darüber entscheiden. Das norwegische Recht gilt nicht im Ausland." Allerdings sei es "immer problematisch", wenn jemand spiele, der in Kontakt mit einer Infektion gekommen sei.

Sörloth war vor acht Tagen nach Norwegen geflogen, um mit seiner Nationalmannschaft gegen Israel, Rumänien und Österreich zu spielen. Doch die ersten beiden Spiele fielen bereits aus. Im dritten Spiel soll eine komplett neu zusammengestellte Not-Elf auflaufen. (RBlive/fri/dpa)