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"Man hätte sie aussetzen müssen" Markus Krösche kritisiert Länderspielansetzungen

Markus Krösche findet die Ansteckungsgefahr bei den Länderspielen zu hoch.

Markus Krösche findet die Ansteckungsgefahr bei den Länderspielen zu hoch.

Die Durchführung des Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft gegen die Ukraine im Stadion von RB Leipzig am Samstagabend, bei dem der einzige RB-Akteur Benjamin Henrichs 90 Minuten auf der Bank verbrachte, stand zwischenzeitlich auf der Kippe, weil auf Seiten der Ukraine fünf Spieler positiv getestet wurden.

Krösche bemängelt große Ansteckungsgefahr

Die Ansetzungen der Länderspiele stieß nicht nur RB-Sportdirektor Markus Krösche auf, der sich gegenüber dem Kicker (Montag) kritisch äußerte. "Man hätte diese internationalen Spiele aussetzen müssen", sagt der 40-Jährige. Nicht nur die Gesundheit der Spieler, auch der Spielbetrieb der nationalen Ligen sei gefährdet, wenn die Profis aus verschiedensten Ländern zusammenkommen, um in ihren Auswahlteams mitzuwirken. "Schon allein wegen der separaten Anreise ist die Gefahr, dass sich die Jungs da anstecken, extrem groß", so Krösche: "Wir Vereine können gar nicht verhindern, dass dort Infektionen auftreten können."

"Wir vom DFB haben nicht die Möglichkeit, ein Spiel abzusagen. Wenn Spiele angesetzt sind, können wir nicht im Hotel bleiben", sagte Bundestrainer Joachim Löw. Aber auch Leverkusens Rudi Völler sah die Ansetzungen an der Grenze des Möglichen. 

Sörloth muss zwei Tage warten

Bei RB Leipzig hatten sich bereits Marcel Sabitzer und Amadou Haidara angesteckt mit dem Corona-Virus, aufgrund von Kontakt zu positiv Getesteten oder anderweitigen Vorsichtsmaßnahmen werden aber darüber hinaus auch Spieler vom Training ausgeschlossen, wie im Fall von Alexander Sörloth. Der Norweger wird nach der Länderspielreise zwei negative Tests abwarten müssen, eher er wieder einsteigt, muss aber nicht in eine zehntägige Quarantäne.

(RBlive/msc)