Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.

Sie sind offline und sehen daher eventuell veraltete Nachrichten.

Sie sind offline, bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

Daten konnten nicht für Offline-Nutzung gespeichert werden.

Daten wurden für Offline-Nutzung gespeichert.

Die von Ihnen aufgerufene Adressse ist leider nicht (mehr) verfügbar. Wir haben Sie daher auf unsere Homepage umgeleitet.

Eine neue Version von RBLive steht zur Verfügung:  ↻ Aktualisieren

„Wir stehen unter besonderer Beobachtung” Reaktionen zur Fan-Rückkehr in Leipzig

„Leipzig kann hier als Vorlage dienen”: Reaktion der Leipziger Fans auf die Entscheidung des Gesundheitsamtes.

„Leipzig kann hier als Vorlage dienen”: Reaktion der Leipziger Fans auf die Entscheidung des Gesundheitsamtes.

RB und die Stadt Leipzig sind Vorreiter bei der Rückkehr von Fans in die Stadien. Die Reaktionen auf die Entscheidung des Leipziger Gesundheitsamtes:

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): „Es ist eine großartige Nachricht – vor allem für unsere Fans, aber auch für das Team. Das letzte Spiel mit Zuschauern liegt fast sechs Monate zurück und wir haben immer wieder betont, wie sehr uns die Fans und die Atmosphäre fehlen. Dies ist in erster Linie ein tolles Signal an die Menschen, dass es eine positive Entwicklung für Spiele mit Fans gibt. Und wir hoffen natürlich, dass wir bald auch auswärts wieder vor Publikum spielen können.”

Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig): „Wir sind sehr glücklich, dass wir mit dieser Entscheidung einen Schritt hin zu mehr Normalität gehen können. Wir wissen um den großen Vertrauensvorschuss, der uns seitens der Politik und der Behörden entgegengebracht wird und werden äußerst verantwortungsvoll und umsichtig damit umgehen. Natürlich wünschen wir uns, dass es so schnell wie möglich eine gesamtheitliche und bundesweite Regelung geben wird – selbstverständlich auch hier abhängig vom jeweiligen Infektionsaufkommen.“

SPD-Experte Lauterbach: „Unsportlich und epidemiologisch falsch”

Michael Kretschmer (Ministerpräsident Sachsen): „RB Leipzig hat sich sehr viele Gedanken gemacht, um wieder Fans im Stadion zu haben. Mit einem klugen Hygienekonzept zeigt RB Leipzig, was alles möglich ist. Die sächsische Staatsregierung unterstützt dieses Vorhaben. Wirtschaftliches und gesellschaftliches Leben in Zeiten von Corona verlangt nach kreativen Lösungen. Durch Eigenverantwortung ist in Sachsen viel mehr möglich geworden als in anderen Bundesländern. Wir wollen unseren sächsischen Weg fortsetzen.”

Burkhard Jung (Oberbürgermeister Stadt Leipzig): „Wir wollen mit dieser Genehmigung ein Stück Normalität wagen. Wir sind uns bewusst, dass die Pandemie noch lange nicht besiegt ist. Aber dort wo es geht, muss Menschen – unter strengen Auflagen – auch erlaubt sein, ihren Alltag zurückzubekommen.”

Karl Lauterbach (SPD): „Wenn Leipzig vor 8400 Zuschauern spielt, ist das unsportlich und epidemiologisch falsch. Unsportlich, weil andere Vereine ohne Genehmigung im Nachteil sind. Und am Beginn der zweiten Welle sendet es das völlig falsche Signal, die Gefahr der Pandemie sei gebannt.”

Fanverband: „Die ersten Spiele werden sich definitiv anders anfühlen”

DFL: „Das Konzept von RB Leipzig hat offensichtlich überzeugt. Unabhängig davon ist die DFL selbstverständlich weiterhin bereit, mit der Politik verbindliche Gespräche über abgestimmte Lösungen auf Bundesebene zu führen.”

Fanverband RB Leipzig: „Wir sind uns der Verantwortung bewusst, die den Fans durch diese Entscheidung übertragen wurde. Daher appellieren wir auch an alle Fans die Vorschriften und Regeln genau zu befolgen. Wir werden eines der ersten Stadien in der Bundesliga sein, in das wieder Zuschauer dürfen. Gerade deswegen stehen wir unter besonderer Beobachtung. Es ist schade, dass zum Start der Bundesliga nicht in allen Stadien diese Möglichkeit besteht. Leipzig kann hier als Vorlage dienen. Die ersten Spiele werden sich definitiv anders anfühlen, jedoch sind wir davon überzeugt, dass es nur in kleinen Schritten wieder vorwärts gehen kann und der Gedanke an 8500 Fans im Stadion ist ein guter Anfang.“

(RBlive/dpa/sid/ukr)