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14 Fangruppen von RB Leipzig erklären Stimmungsboykott

Auf Seiten der Anhänger von RB Leipzig ist beim Spiel gegen Bayer Leverkusen vielleicht nicht so viel Fahnenschwenken wie sonst.

Auf Seiten der Anhänger von RB Leipzig ist beim Spiel gegen Bayer Leverkusen vielleicht nicht so viel Fahnenschwenken wie sonst.
Copyright: imago

Wie RBlive berichtete, planen Fangruppen von RB Leipzig für das Montagsspiel gegen Bayer Leverkusen Proteste gegen den Spieltermin. Bereits beim Auswärtsspiel an einem Montag in Frankfurt waren Teile der RB-Anhänger boykottierend zu Hause geblieben.

Montagsspiele dienen nur der Vermarktung und sind inakzeptabel

In einer von 14 Fangruppen verbreiteten Erklärung begründet man nun, warum man auch für das Spiel gegen Bayer Leverkusen zum Protest aufruft. Bei den Montagsspielen geht es „weniger um Entlastung der Mannschaften, die international spielen, als doch vielmehr darum, die Fernsehgelder aufzustocken und Vermarktungsräume zu erweitern“. Das sei „offensichtlich“, weil es für die Vorbereitung auf die Europa-League-Spiele gegen Marseille keinen Unterschied gemacht hätte, ob man an einem Montag oder an einem Sonntag antritt.

„Das Argument ist also in Gänze obsolet und das Montagsspiel somit in keiner Form sinnvoll“, so die Erklärung weiter. „Weder für die Mannschaft, noch für alle Fans und StadionbesucherInnen, denen mit diesen Terminierungen immer mehr Hürden aufgebaut werden, die sich kaum bzw. gar nicht mit Arbeit, Schule, Ausbildung und Universität vereinbaren lassen.“

Fans von RB Leipzig boykottieren eine Halbzeit lang die Stimmung

„Während der ersten Halbzeit wird es im Sektor B keinen organisierten Support geben, wir werden auf jegliche Fan-Utensilien verzichten und ebenfalls auf unsere Stimmen“, so kündigte man als Protest gegen die Montagsspiele an. Auch Banner und akustischer Protest sind geplant. Der Stimmungsverzicht sei auch ein Zeichen der Solidarität an „all diejenigen, denen ein Stadionbesuch an solchen Terminen unmöglich gemacht wird“.

In der zweiten Halbzeit werde man die Mannschaft dann wieder organisiert unterstützen. „Damit wollen wir den direkten Kontrast der Halbzeiten aufzeigen und ein mögliches Szenario beschreiben, wie eine Stadionatmosphäre aussehen kann und wie sie nicht aussehen sollte.“

Schmerzhafte Entscheidung

„Wir werden unsere Entscheidung und die dazugehörigen Beweggründe auch dem Verein und der Mannschaft mitteilen, der wir am Montagabend nichts anderes als den Sieg wünschen. Zwar schmerzt es uns, ihr dabei nur mit halber Kraft helfen zu können, aber aus den genannten Gründen haben wir uns ebenso dafür entschieden und dies reiflich überlegt“, gibt man sich am Ende des Schreibens noch zerknirscht.

Seit Einführung der Montagsspiele werden diese von Protesten begleitet. In Frankfurt besetzten zum Beispiel Fans friedlich den Innenraum vor dem Spiel, um auf ihr Anliegen aufmerksam zu machen. Beim Spiel zwischen Dortmund und Augsburg blieben 25.000 Menschen der Begegnung fern.



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