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"Abschlachtung von Menschen" RB-Fangruppierung ruft zum Boykott der Fußball-WM auf

05.01.2017, Vorschau zur Fussball Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Das Khalifa International FIFA-Stadium westlich von Doha, im Aspire Park, ein Stadion der FIFA-Fussball-WM 2022. Das Stadion ist noch in Bau. PUBLICATIONxNOTxINxSUI 05 01 2017 Preview to Football World Cup 2022 in Qatar the Khalifa International FIFA Stage west from Doha in Aspire Park a Stadium the FIFA Football World Cup 2022 the Stadium is yet in Construction PUBLICATIONxNOTxINxSUI

Tausende Bauarbeiter aus Indien, Pakistan, Nepal, Bangladesch und Sri Lanka sollen in Katar gestorben sein.

Die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar steht seit Jahren in der Kritik. Laut der englischen Zeitung "Guardian" sollen seit 2010 bei Bauarbeiten fĂŒr die WM ĂŒber 6500 Menschen gestorben sein. Zuletzt hatten sich die deutsche und weitere Nationalmannschaften mit T-Shirt-Botschaften mit Bezug auf das WM-Gastgeberland fĂŒr Menschenrechte stark gemacht.

Auch die RB-Fangruppierung L.E. United teilt die Kritik an der WM-Vergabe. Das Turnier in dem Emirat wird in einem Facebook-Beitrag als "absoluter Gipfel der Ausschlachtung unserer geliebten Sportart" bezeichnet. Richtigerweise mĂŒsse vom "Gipfel der Abschlachtung von Menschen" gesprochen werden, schreiben die RBL-Fans weiter. "Dort, wo gerade tausendfaches menschliches Elend geschieht, zieht in wenigen Monaten der Glamourzug Fußball ein". FĂŒr die AnhĂ€nger ist es nicht zu fassen, "dass sĂ€mtliche FußballverbĂ€nde weltweit nur zuschauen".

Lob fĂŒr niederlĂ€ndischen Rasenlieferanten, der WM boykottiert

Positiv wird in dem Beitrag der niederlĂ€ndische Rasenlieferant Hendriks Graszoden erwĂ€hnt, der seine Lieferzusage fĂŒr das Turnier zurĂŒckgezogen hatte. So ein Vorgehen erwartet die Fangruppierung auch von VerbĂ€nden, Vereinen und Nationalspielern. "Es kann nicht sein, dass unsere Spieler auf den blutgetrĂ€nkten FußballĂ€ckern in Katar auflaufen!" Daher werde das Blut "ewig" an ihren Stollen kleben. Der Beitrag endet mit dem Hashtag #WMBoykottjetzt. Ein direkter Aufruf zum Fernbleiben von der Weltmeisterschaft, bei der zahlreiche RB-Profis - fĂŒr das DFB-Team voraussichtlich Lukas Klostermann und Marcel Halstenberg - auflaufen werden.

Um L.E. United war es - wie um viele anderen RB-Fangruppierungen - seit Ausbruch der Corona-Pandemie ruhig geworden. In den Jahren davor stand LEU aufgrund gewalttĂ€tiger Handlungen und Pöbeleien gegen andere RB-Fans in der Kritik. Zudem teilten ehemalige Mitglieder in den sozialen Netzwerken rechte bis rechtsradikale Positionen. Die Gruppe selbst stritt ab, einer bestimmten ideologischen Richtung anzugehören. L.E. United hatten sich nach den Attacken von Dortmunder GewalttĂ€tern auf RB-Fans im Februar 2017 formiert. (RBlive/fri)