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"Drecksverein" Dortmund-Blog übt harte Kritik an Ticketing bei RB Leipzig

Fans von Borussia Dortmund waren mit dem Ticketing bei RB Leipzig unzufrieden.

Fans von Borussia Dortmund waren mit dem Ticketing bei RB Leipzig unzufrieden.

Zu Borussia Dortmund haben viele Fans von RB Leipzig aufgrund der Vorkommnisse beim ersten Auswärtsspiel 2017 ein besonders angespanntes Verhältnis. Auf der anderen Seite sparen die BVB-Fans selten mit Kritik am Leipziger Modell. Noch vor dem Erfolg der Sachsen über den Tabellenzweiten am Samstag ließ der Fanblog schwatzgelb.de kein gutes Haar am Ticketing von RB Leipzig. Warum RB ein "Drecksverein" sei, ergründeten sie anhand der Ticketvergabe beim Auswärtsspiel. Allerdings müssen sich die Gäste dabei auch an die eigene Nase fassen.

Teure Ticket zuerst? RB widerspricht

Zwei Dinge waren den Autoren besonders aufgestoßen. Zum einen kritisieren sie die Preispolitik beim Kartenverkauf. Zwischen 27 und 45 Euro hätten die BVB-Fans am Samstag als Gäste für die Sitzplatzkarten berappen sollen. Angeblich seien die Karten der günstigeren Kategorie erst an zweiter Stelle in den Verkauf gegangen, nachdem die teuren Karten bereits vergeben worden sind. Dem widersprechen aber die Gastgeber. RB habe das Kontingent für die Gäste regulär an den BVB zum Verkauf gegeben, der dann die Tickets selbst weiterverkauft. Darunter waren auch günstige Stehplätze für 18 Euro.

Ohne App keine Tickets

Ein zweiter Vorwurf lautete: Um die Karten zu personalisieren, waren die Dortmunder Gäste-Fans gezwungen, eine App herunter zu laden. Auch hier verweist RB Leipzig aber auf den Gastverein. Denn Borussia Dortmund hätte die nötige Personalisierung der Daten auch selbst vornehmen können, hat sich aber zur Nutzung der neutralen Ticket-App seitens RB entschieden. Die verarbeiteten Daten will RB Leipzig vier Wochen nach der Partie wieder löschen. 

Von einer mindestens dreistelligen Zahl an Dortmunder Fans schrieb der Blog vorab, die hoffentlich zumindest keinen RB-Sieg sehen sollten. 2.400 Anhänger der Gäste waren es am Ende - und die wurden bitter enttäuscht.

(RBlive/msc)