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"Existenzgefährdend!" RB-Fans kritisieren DFB für geplante Kürzungen bei Fanprojekten

RB-Fans fordern, die Fanarbeit nicht durch finanzielle Einschnitte zu gefährden.

RB-Fans fordern, die Fanarbeit nicht durch finanzielle Einschnitte zu gefährden.

Aufgrund der Corona-Pandemie verweist nicht nur RB Leipzig im Zusammenhang mit den Transfers darauf, dass der Gürtel finanziell momentan enger geschnallt wird. Der DFB hat Kürzungen geplant, die die Fanprojekte zu spüren bekommen, wie ein Banner vor dem Stadion am Wochenende verdeutlichte.

Die Fangruppe der "Rasenballisten" twitterte im Anschluss, was es damit auf sich hat. "Das Business stockt, die Fanarbeit büßt. Eure Sparpolitik, existenzgefährdend!", war darauf zu lesen. Die Worte richten sich an den Deutschen Fußball-Bund (DFB), der angekündigt hatte, die Mittel für Fanprojekte zu kürzen. Gleichzeitig befürchten die Fans, dass sich der Profifußball bei seinen angekündigten Reformen eher von ihren Angelegenheiten abwenden und sich Politik und Polizei annähern. In Nordrhein-Westfalen hatten einige Profiklubs gemeinsam mit der Polizei eine "Stadionallianz" unterzeichnet, die unter Fans für starke Kritik sorgte.

Gefährdet Fanarbeit den Gesamthaushalt bei 19 Millionen Euro Gewinn?

Wie der Spiegel berichtete, plant der DFB, zunächst die Förderung zu deckeln und sich anschließend aus der Finanzierung für Einrichtungen zurückziehen, die bei Vereinen unterhalb der 3. Liga angesiedelt sind. Das Argument, dass die Ausgaben den Gesamthaushalt des größten Verbands der Welt bedrohen, lässt die Fraktion Red Pride, Urheber des Spruchbanners, nicht gelten. Von 385 Millionen Euro gab der DFB 2019 3,3 Millionen Euro für die Förderung aus. Mit dem Verweis darauf, dass es sich um nicht einmal 1 Prozent handelt und der Verband zugleich noch Gewinn einstrich, fordern die RB-Fans sogar eine Erhöhung des Etats.

Fraktion Red Pride fordert höheren Etat vom DFB

Nicht zuletzt in Leipzig habe das Fanprojekt dazu beigetragen, dass die Konflikte zwischen Anhängern verschiedener Vereine wie Lok Leipzig, BSG Chemie Leipzig und RB Leipzig weitgehend befriedet werden konnten.

(RBlive/msc)