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"Keine Auswirkungen auf Liebe zum Verein" RBL-Fanclub Mosambik gibt Auflösung bekannt

Roland Hohberg (r.) mit dem früheren RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Roland Hohberg (r.) mit dem früheren RB-Sportdirektor Ralf Rangnick.

Der RBL-Fanclub Mosambik hat seine Auflösung bekannt gegeben. Der Vorsitzende Roland Hohberg, ein Exil-Leipziger, gab als Grund die schwierige Finanzierung der Fanclub-Aktivitäten an. "Die Arbeit ist privat zu teuer und zeitaufwendig. Hier kann ich die Fanclubarbeit nicht aus Mitgliedsbeiträgen finanzieren", so Hohberg, der unter anderem Kosten für TV-Abo, Videoprojektor, Versand von gestifteten Fanartikeln sowie den Transport der Mitglieder zum gemeinsamen Public Viewing größtenteils aus eigener Tasche bezahlte. Hohberg spricht von ca. 1000 Euro pro Jahr; in einem der ärmsten Länder Afrikas keine Kleinigkeit. 

Auch zurückliegende Unstimmigkeiten mit dem Fanverband und der RB-Fanbetreuung sowie fehlende Unterstützung durch den Verein wurden in einem Blog-Eintrag sowie einer Erklärung genannt. Gerüchten, er habe nach den schweren Verwüstungen durch Zyklon Idai im Jahr 2019 Spendengelder veruntreut, widersprach der 61-Jährige. Er bedankte sich ausdrücklich für die Unterstützung aus der RB-Fangemeinde in den vergangenen Jahren.

"Die Auflösung des RB-Fanclubs in Mosambik hat keine Auswirkungen auf meine Liebe zum Verein, die Pflege von Fanfreundschaften, meinen persönlichen Einsatz für die Vermittlung von Patenschaften für bedürftige Kinder und den Aufbau unserer Gästelodge", stellt Hohberg klar. Er hatte den ersten RB-Fanclub auf dem afrikanischen Kontinent 2017 gegründet. Mitglieder waren fast ausschließlich ehemalige DDR-Vertragsarbeiter, die nach dem Mauerfall wieder in ihre Heimat zurückgekehrt waren.

Etwa 50 Mitglieder waren im Fanclub von RB Leipzig in Mosambik organisiert.

Etwa 50 Mitglieder waren im Fanclub von RB Leipzig in Mosambik organisiert.

Zehn internationale Fanclubs bei RB Leipzig

Nach Angaben von RB gibt es trotz der Auflösung in Mosambik zahlreiche weitere internationale Fan-Zusammenschlüsse: Desert Dubai Bulls, Fanclub Argentinien, Forikolo (Sierra Leone), Mei Leipzsch aus Havanna/Kuba, Osttirol Bulls, Red Power Schweiz, Russian Bulls, RBL Londoners, Fanclub Hong Kong sowie Latinoamerica. (RBlive/fri)