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Nach neun Jahren RB-Ultragruppe Red Aces löst sich auf

Das Banner der Red Aces wird man im Fablock bei RB Leipzig nicht mehr sehen.

Das Banner der Red Aces wird man im Fablock bei RB Leipzig nicht mehr sehen.

Am Mittwoch gab eine der ältesten Fangruppierungen von RB Leipzig seine Auflösung bekannt. Wie die Red Aces auf ihrer Webseite schreiben, werden sie nach neun Jahren im Fanblock nicht mehr gemeinsam weitermachen.

"Neun Jahre Utopie" im Fanblock von RB Leipzig

Konkrete Gründe für die Auflösung nennen die Red Aces nicht, aber deuten auf ihrer Webseite grundlegende Schwierigkeiten mit Verein und Fanszene an. "Neun Jahre Utopie, 9 Jahre im Wandel. Gegen Widerstände gekämpft, sie ausgehalten, manchmal gewonnen, noch häufiger verloren. Stets auf der Suche nach einem Platz für unsere Ideale."

Hausverbote, Pyrotechnik, Fankonflikte: Red Aces waren unbequem

Gegenüber dem Verein traten die Red Aces gern unbequem auf. Und handelten sich dadurch zahlreiche Probleme ein. So betrafen die Hausverbote, die aufgrund einer Pyroaktion bei einem Spiel der RB-Frauen beim Roten Stern Leipzig ausgesprochen wurden, auch Teile ihre Mitglieder. RB Leipzig hatte im Anschluss an die Aktion gegen Sexismus, die gemeinsam mit dem gegnerischen Fans und in Absprache mit den Schiedsrichtern durchgeführt worden war, umfangreich ermittelt, um die Beteiligten ausfindig zu machen. Mit Mitgliedern der eher dem rechten Spektrum zugeordneten Fans von L.E.United gerieten Mitglieder der Red Aces auch körperlich aneinander.

Im Fanblock bei RB Leipzig gehörten sie zur aktiven Fanszene, die unter anderem die Choreographien mitorganisiert, aber waren als Gruppierung auch durch die Affinität zu Pyrotechnik und Ultraszene durchaus umstritten. Der Name des Fanclubs fiel zudem häufig in einem Atemzug mit Kritik an RB Leipzig aus den eigenen Reihen. Als eine mögliche Kooperation mit dem SC Paderborn bekannt wurde, sprach die Gruppe von Wettbewerbsverzerrung. "Transfergeschäfte werden nicht nur vereinfacht, sondern die Vereine entheben sich dem Konkurrenzkampf", ließen sie dazu wissen. Diese kritische Stimme wird man von jetzt annicht mehr hören.

(RBlive/msc)