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Nagelsmann ist auf Tuchfühlung mit Team und Fans

Julian Nagelsmann scherzt mit den Fans, die zahlreich zu den ersten öffentlichen Einheiten von RB Leipzig kommen.

Julian Nagelsmann scherzt mit den Fans, die zahlreich zu den ersten öffentlichen Einheiten von RB Leipzig kommen.
Copyright: imago/Picture Point LE

Er leitet, er erklärt. Julian Nagelsmann ist schon voll im Einsatz bei RB Leipzig. Oft zeigt er sich mit dem Team in dieser ersten Trainingswoche den Anhängern. Die danken es dem neuen Coach.

Neue Fannähe am Cottaweg?

Die beiden RB-Fans fragen ganz höflich. Ein Selfie mit Julian Nagelsmann hätten sie gern. Der neue Coach des Leipziger Fußball-Bundesligisten lächelt, das Training ist vorbei. „Na klar, dafür komme ich“, sagt er und lächelt noch ein bisschen mehr. Nagelsmann nimmt sich viel Zeit für die Anhänger, ist freundlich, lacht, scherzt.

Julian Nagelsmann scherzt mit den Fans, die zahlreich zu den ersten öffentlichen Einheiten von RB Leipzig kommen.

Julian Nagelsmann scherzt mit den Fans, die zahlreich zu den ersten öffentlichen Einheiten von RB Leipzig kommen.

Sein Vorgänger war unter den RB-Fans als Vordenker und Motor hochgeschätzt, der Kontakt zu den Anhängern war im Jahr nach Ralph Hasenhüttl aber weniger herzlich, etwas distanzierter. Die ersten Herzen der RB-Fans dürfte Nagelsmann bereits erobert haben, die Öffentlichkeitsoffensive mit sieben Einheiten zum Zuschauen in dieser Woche dürften den Beziehungsstart noch erleichtern.

Nagelsmann will Rangnick-Fußball I-Tüpfelchen aufsetzen

Abgesehen davon will Nagelsmann auch den RB-Fußball nicht reformieren, er will nicht alles neu erschaffen und den Verein nicht umkrempeln. „Ich liebe Clubs, in der eine Philosophie vorgegeben ist und sich nicht alle sechs Monate mit dem Trainer ändert“, erklärte er. Der gebürtige Bayer will mit seinen Ideen und mit seinen Vorstellungen den Hochgeschwingkeits-Fußball in Sachsen veredeln. Setzt voraus: Den Spielern diese vermitteln. Auch dafür nimmt sich Nagelsmann in diesen ersten Einheiten Zeit.

Trotz des großen Trainerstabs wird schnell klar, wer der Chefcoach ist. Nagelsmann ist in diesen ersten Übungsstunden auch immer der erste auf dem Platz. Er leitet sichtbar und spürbar das Training, ist aktiv. Er unterbricht, erklärt, feuert an. „Nachgehen, nachgehen, Spiel beschleunigen“, schallt es über das Trainingsgelände am Dienstagmorgen.

Taktikspezialist fordert die RB-Profis

Es wird Zehn gegen Zehn gespielt plus einen neutralen Akteur. Deutlich wird schon jetzt: Tempofußball wird es weiterhin in Leipzig geben. „Immer im Sinn haben: Wir wollen Tore schießen und dann die Regeln umsetzen“, ruft Nagelsmann seinen Spielern zu – gemeint sind mit Regeln die Vorgaben der speziellen Spielform.

Damit seine Profis diese schnell kapieren, darf eine Taktik-Tafel auf dem Platz nicht fehlen. Notfalls muss Nagelsmanns neuer Assistent Moritz Volz, 36 Jahre alter Siegerländer und ehemaliger Profi unter anderem in der Premier League, sie auch mal hinterhertragen, während der Chefcoach noch mal seine Notizen auf seinen Zetteln nachliest.

Nagelsmann: „Junges Team passt zu mir“

Nach der Einheit steht Nagelsmann mit seiner Crew zusammen, die Spieler schlendern nach und nach vom Platz, die Trainer fachsimpeln noch ein wenig. „Das Team ums Team herum ist sehr, sehr jung, das passt ganz gut zu mir“, sagt Nagelsmann.

Seit knapp einen Jahr stand ja bereits fest, dass er von 1899 nach Leipzig wechseln wird. „Wir haben viel Energie reingesteckt, Julian zu überzeugen, zu uns zu kommen“, betont RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff. In einer Phase, in der er tatsächlich einige Angebote gehabt habe, habe sich Leipzig sehr um ihn bemüht, erklärt Nagelsmann. Die Fans sind erstmal froh, dass das so war und geklappt hat.

(dpa/msc)

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