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Von Ullrich Kroemer

„Pandemiemanagement für Verrückte” Einlasschaos bei RB Leipzig gegen Paris

Riesengedränge an den Einlass-Drehkreuzen bei RB Leipzig bei Paris St. Germain.

Riesengedränge an den Einlass-Drehkreuzen bei RB Leipzig bei Paris St. Germain.

Das frühe 1:0 von Christopher Nkunku (9.) beim 2:2 von RB Leipzig gegen Paris St. Germain haben Tausende Fans von RB Leipzig nicht im, sondern vor dem Stadion erlebt. Unter anderem der Fanverband postete bei Twitter Bilder der Menschenmassen am Einlass, die auch nach Spielbeginn noch an beziehungsweise vor den Drehkreuzen standen.

Entscheidender als das verpasste Tor ist jedoch angesichts der steigenden Corona-Infektionen und voller Intensivstationen die teils stundenlange Wartezeit ohne jeden Abstand. Grund für den Stau am Einlass war ein neues Einlassprozedere. Die Fans scannten erstmals selbst Impfnachweis und Spielticket an einem Scanner ein, um ins Stadion zu gelangen. Das funktionierte ganz offensichtlich nicht. „2G, dessen Kontrolle zu diesen Szenen führt - dann kann man es auch lassen. Pandemiemanagement für Verrückte, liebes RB Leipzig. Peinlich, gefährlich”, twitterte Zeit-Journalist und RB-Fan Martin Machowecz.

RB-Fan Aufziehvogel_LE kommentierte: „In dem Ausmaß ist es wieder komplettes Versagen im Bereich Prozessmanagement.”

Justgroovy twitterte, dass er 75 Minuten auf den Einlass gewartet habe und kommentierte: „So gewinnt man Fans und Publikum.”

Gegen PSG waren knapp 40.000 Fans im Stadion. So viele Anhänger waren zuletzt im März 2020 gegen Tottenham Hotspur in der Red-Bull-Arena gewesen. Die Partie ist die erste, in der Rasenballsport nur Genesene und Geimpfte Zuschauer einlässt. Am Samstag gegen Borussia Dortmund werden 47.000 erwartet.

(RBlive/ukr)