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RB Leipzig fordert 5000 Euro von Kölner RB-Fan

Wirklich so hässlich? Ein RB-Fan kritisiert das Merchandising seines Vereins.

Wirklich so hässlich? Ein RB-Fan kritisiert das Merchandising seines Vereins.
Copyright: imago/Picture Point LE

Weil er sich die Marke „Rase`n´Ball“ schützen ließ, bekam ein RB-Fan nun Post vom Anwalt. Kläger: Der Herzensverein aus der Sachsen. Es geht um 5000 Euro und einen Vergleich.

Marko Petersohn ist gebürtiger Leipziger, mittlerweile wohnt er in der Kölner Südstadt – doch seinem Heimatverein, dem Bundesliga-Aufsteiger RB Leipzig, drückt er seit Jahren die Daumen. Vor zwei Jahren ließ er sich den Markenslogan „Rase`n´Ball“ schützen, mit dem er laut eigenen Angaben im Freundeskreis auf sich aufmerksam machte. Er vertrieb eine Klamotten mit dem Aufdruck „Sex, Drugs and Rase`n´Ball“ – Ende Februar 2017 erhielt er plötzlich Post einer Münchner Anwaltskanzlei.

Der wirft Petersohn als Vertreter der „Roten Bullen“ vor, das Markenrecht von Rasenballsport Leipzig zu verletzen. Denn „Rase`n´Ball“, das klingt schließlich wie Rasenball. 5000 Euro soll der Exil-Leipziger für seine fixe Idee und die Anmeldung beim Patent- und Markenamt zahlen. Den Streitwert beziffert RB Leipzig gar auf 200.000 Euro, schließlich seien auch die geschäftlichen Interessen RB Leipzigs verletzt worden.

RB-Fan bietet Leipzig die Marke „Rase`n´Ball“ an

Ein Schock für den RB-Fan, der laut eigenen Angaben mit der Marke „Rase`n´Ball“ bislang keine 200 Euro umgesetzt hat und abzüglich der 300 Euro Anmeldegebühr sogar Verlust gemacht haben will.

Schießt RB Leipzig „mit Kanon auf Spatzen“, wie es Petersohn in einem öffentlichen Brief an RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff formuliert? Statt der geforderten Geldsumme bietet der Kölner dem Bundesliga-Zweiten nun einen Vorschlag zur Güte an:

  • Ich übergebe euch die Wortmarke „Rase`n´Ball“, womit euer Fehler der Nichtanmeldung behoben wäre.
  • Ich darf weiterhin die beiden „Rock`n´Roll“-„Rase`n´Ball“-Wortspiele machen.
  • Ihr zieht eure Anwälte zurück und ich muss keine 5000 Euro dafür zahlen.

Wie RB Leipzig darauf reagiert, ist noch nicht bekannt.

Petersohn kritisiert RB-Merchandising

Einen Großteil seines Briefes nutzt Petersohn im Übrigen, um das Merchandising von Red Bull und RB Leipzig zu kritisieren. „Bei euch arbeiten unzählige einfallsreiche Köpfe in sämtlichen Bereichen. Und das in eurem Fanshop ist ernsthaft das beste Merchandising, was ihr hinbekommt? Das kann nicht euer ernst sein“, schreibt der RB-Fan, der gegen Leverkusen erstmals die Red Bull-Arena besuchen will. Während es sportlich gut läuft, sei RB in Sachen Fanshop auf einem Abstiegsplatz: „Wenn man mal ehrlich ist, dann steht der RB Fanshop zusammen mit Hoffenheim und Wolfsburg auf einem sicheren Merchandising-Abstiegsplatz“, so Petersohn, der beruflich als Berater tätig ist.

Wie ist Ihre Meinung zum Merchandising von Red Bull und RB Leipzig?

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